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03.01.2012 08:59

Müde, erschöpft und antriebslos nach Brustkrebs? Die MHH informiert

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Fatigue – Informationsveranstaltung zum Chronischen Müdigkeitssyndrom bei Mammakarzinom am 14. Januar

    Etwa die Hälfte aller Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, leiden unter einem schweren Müdigkeitssyndrom, das in der Fachsprache als Fatigue bezeichnet wird. Diese Art von Erschöpfung und Leistungsabfall grenzt sich deutlich von dem normalen Maß gewohnter Müdigkeit ab. Viele Patientinnen, die unter Fatigue leiden, sind kaum noch in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen finden sich in der Erkrankung selbst, können aber auch als Folge der Chemotherapie und Bestrahlung auftreten. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutet Fatigue eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität.

    Viele Betroffene glauben, dass sie die Müdigkeit als Folge ihrer Krebserkrankung in Kauf nehmen müssen. Dabei können geeignete Maßnahmen die Beschwerden oft lindern oder beseitigen. Die MHH-Klinik für Rehabilitationsmedizin will betroffenen Frauen mit einem neuen Therapiekonzept helfen, das aus unterschiedlichen Bausteinen besteht. Zu diesem Konzept gehören Maltherapie, anthroposophische Eurythmietherapie, die Regulierung des Schlaf- Wachrhythmus und eine besondere Form der physiotherapeutischen Trainingstherapie. Eine Studie wird den Ansatz der ganzheitlichen Medizin begleiten. Die Behandlungen werden zehnmal – ein bis zweimal Mal in der Woche – durchgeführt und nehmen jeweils etwa vier Stunden in Anspruch. Die Studienteilnahme ist kostenlos.

    Über die Kombinationstherapie und die Studie informiert die MHH-Klinik für Rehabilitationsmedizin Betroffene und Angehörige am

    Sonnabend, 14. Januar 2011,
    von 11 bis 13 Uhr
    in der MHH, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

    Eine Anmeldung ist erforderlich. Dann wird Ihnen auch der Raum genannt.
    Interessierte Patientinnen erhalten alle weiteren Informationen unter Telefon (0511)-532-4164, bei Fadime Candir.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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