idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
10.01.2012 09:42

UDE: Herzinfarkt künftig besser therapierbar?

Beate Kostka M.A. Pressestelle
Universität Duisburg-Essen

    Ganz neue Ansätze für die Herzinfarkttherapie: Wird unmittelbar vor einer Operation an der Herz-Lungen-Maschine eine Blutdruckmanschette am Unterarm mehrfach aufgeblasen und so die Durchblutung des Armes kurz unterbrochen, wird das Herz besser geschützt.

    Das ist das Ergebnis einer kontrollierten Patientenstudie einer Forschergruppe der Universität Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im renommierten Journal der amerikanischen Herzvereinigung publiziert wurde. Unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Heusch konnten Wissenschaftler des Instituts für Pathophysiologie, der Klinik für Herzchirurgie und der Klinik für Anästhesiologie diesen Herzschutz auf Distanz nachweisen.

    Heusch: „Wir haben erstmals ein molekulares Schutzsignal, das STAT5, im menschlichen Herzen identifizieren können.“ STAT-Signale lassen im Experiment die Kraftwerke der Zelle, sog. Mitochondrien, besser funktionieren und verringern die Größe eines Herzinfarkts.

    Beim Herzinfarkt ist ein Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend durchblutet, weil Herzkranzgefäße verschlossen sind. Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Etwa 70.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an einem Herzinfarkt. Die grundlegenden Forschungen von Prof. Heusch zum Schutz des Herzens vor dem Infarkt werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

    Weitere Informationen:
    http://circres.ahajournals.org/content/110/1/111
    • Prof. Dr. Dr.h.c. Gerd Heusch, Tel. 0201/723-4480, gerd.heusch@uk-essen.de

    Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).