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13.01.2012 11:43

Gründung des BioMedTec Wissenschaftscampus in Lübeck

Frank Mindt Präsidium - Stabsstelle Presse
Fachhochschule Lübeck

    Lübeck, 13.Januar 2012 - Gestern stellten die beiden Lübecker Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Peter Dominiak, Universität zu Lübeck und Prof. Dr. Stefan Bartels, Fachhochschule Lübeck, gemeinsam mit dem industriellen Gründungspartner Prof. Dr. Winfried Stöcker, Geschäftsführer der EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostika AG, die Aufgaben und Ziele des entstehenden „BioMedTec Wissenschaftscampus“ in Lübeck vor.

    Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zum „BioMedTec Wissenschaftscampus“ erfolgt im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur ‚Stadt der Wissenschaft 2012‘ in der Lübecker St. Marienkirche in Anwesenheit von Bundesministerin Dr. Annette Schavan am Freitag, d. 13.1.2012.

    Hinter dem Vorhaben Wissenschaftscampus steht das ehrgeizige Ziel, Lübeck zu einem der führenden Medizintechnikstandorte in Nordeuropa zu auszubauen.
    „Wissenschaft spielt für die Hansestadt seit Langem eine herausragende Rolle. Besonders hervorheben möchte ich Medizin, Medizintechnik, Biotechnologie und die Marine Biotechnologie. Die erfolgreiche und gute Zusammenarbeit von Universität und Fachhochschule muss hier ebenfalls genannt werden. Sie findet Ausdruck im BioMedTec Wissenschaftscampus, der am morgigen Freitag gegründet wird. Universität und Fachhochschule, beide stark mit der Wirtschaft verknüpft, intensivieren ihre Zusammenarbeit und wollen so auch noch mehr Unternehmen nach Lübeck holen. Ich hoffe, dass sich das Ziel erfüllt, mit dem BioMedTec-Campus Lübeck zu dem Medizintechnikstandort in Deutschland zu machen“, so Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zum bevorstehenden Gründungsakt des BioMedTec Wissenschaftscampus‘.

    Der Lübecker Wissenschaftscampus mit aktuell über 6.000 MitarbeiterInnen wird einer der wichtigsten Motoren für die Zukunft der Hansestadt Lübeck werden. Der BioMedTec Wissenschaftscampus steht für Innovationen auf dem Gebiet der Biomedizintechnik. Die dafür notwendige räumlich enge Kooperation auf dem Campus mit ortsansässigen Medizintechnikunternehmen ist unabdingbar, so die Initiatoren des Wissenschaftscampus.
    Die Hauptakteure sind sich sicher, dass aus dieser Idee der noch engeren Zusammenarbeit neue innovative Entwicklungen in anderen Themenfeldern von übergreifendem Interesse entstehen. Der Campus soll mit seinen Aktivitäten auf den Gebieten der Forschung, Lehre, akademischen Weiterbildung, des Technologietransfers und der Entwicklung von erforderlicher Infrastruktur die notwendigen Voraussetzungen schaffen. So wird der Wissenschaftscampus kein Closed Club sein, sondern ist offen für die Aufnahme weiterer Mitglieder, insbesondere aus der Industrie.
    Wichtige Instrumente auf dem Weg zu einem Wissenschaftscampus sind die Bildung von Brückenprofessuren, das gemeinsame Marketing für abgestimmte Studiengänge in kooperierenden Bereichen, mehr Durchlässigkeit zwischen diesen Angeboten und die Etablierung von gemeinsamen Einrichtungen wie Brückeninstitute,– zentren sowie gemeinschaftliche Infrastruktur, erläuterten die Präsidenten ihr Konzept.
    Die Mitglieder des BioMedTec Wissenschaftscampus sind sich ihrer jeweils spezifischen Aufgabenstellungen in den Bereichen Forschung, Lehre, Entwicklung, Technologietransfer und Ausgründungen bewusst. Unter dem Dach des Lübecker Wissenschaftscampus können sie diese Aufgaben zum Wohl ihrer Partner und damit zum Wohl der BürgerInnen, der PatientInnen und insbesondere der jungen Menschen, die sich hier in der Ausbildung befinden, gemeinsamen effizienter erfüllen.


    Weitere Informationen:

    http://www.biomedtec-wissenschaftscampus.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


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