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13.01.2012 12:59

Innovationen in der Pflege – Erfahrungen und Anregungen aus einem Modellprojekt

Claudia Braczko Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik

    Mit dem Altern der Gesellschaft steigen die Zahl pflegebedürftiger Menschen und die Nachfrage nach Pflege. Gleichzeitig zeichnet sich zunehmender Fachkräftemangel in den Pflegeberufen ab. Deshalb wird es immer wichtiger, die Gesundheit der Pflegekräfte selbst und die Sicherung ihrer Beschäftigungsfähigkeit in den Blick zu nehmen. „Innovationen in der Pflege“ standen im Mittelpunkt des Modellprojektes PIA (Pflege-Innovationen in der Gesundheitsregion Aachen), das wichtige Anstöße für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Herausforderungen in der Pflege liefert. Die Ergebnisse sind jetzt als Buch erschienen.

    PIA-Projektpartner waren neben dem Institut Arbeit und Technik (IAT/FH Gelsenkirchen) MA&T Sell und Partner GmbH Würselen sowie das Amt für Altenarbeit der StädteRegion Aachen. Mit PIA, gefördert mit Mitteln des Landes NRW und der EU, wurden im Raum Aachen als Modellregion arbeitsorganisatorische wie auch auf das pflegerische Angebot bezogene Innovationen vorangebracht. Dabei arbeiteten die Organisatoren zwei Jahren lang in Krankenhäusern sowie in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen eng mit Pflege- und Leitungskräften zusammen.

    Die Publikation bietet wertvolle Tipps insbesondere für Einrichtungsleitungen und Führungskräfte, wie pflegebezogene Innovationsprojekte kreativ und systematisch angegangen werden können. Es wird ein Ausblick auf ein neues Selbstverständnis von Pflege eröffnet, das dadurch gekennzeichnet ist, dass Pflege sich als autonome Profession und als selbstbewusster Partner im Dialog mit allen Gesundheitsberufen etabliert. Ferner sind in dem Band die Vorträge einer Fachkonferenz zum Thema „Pflegearbeit und Pflegebildung 2020“ enthalten, die im Rahmen des PIA-Projektes 2010 stattgefunden hat.

    Darüber hinaus werden spannende Zukunftsfragen der Pflege aufgeworfen, z.B. nach den Chancen und Grenzen von mehr Evidenzbasierung in der Pflege, der langfristigen Haltbarkeit der Fachkraftquote oder nach zukunftsorientierten Lösungen für Arbeitsqualität (INQA TIK Pflege) und Personalgewinnung.

    Ihre Ansprechpartner : Christoph Bräutigam, Tel.: 0209/1707-222, braeutigam@iat.eu; Sandra Dörpinghaus, Tel.: 0209/1707-227, doerpinghaus@iat.eu

    Claudia Braczko
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Institut Arbeit und Technik

    Munscheidstraße 14
    45886 Gelsenkirchen

    Telefon: 0209/1707-176
    E-Mail: braczko@iat.eu
    Web: www.iat.eu


    Weitere Informationen:

    http://www.iat.eu


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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