idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
07.02.2012 11:45

WPK-Hintergrundgespräch "Ein Jahr nach Fukushima" am 15.2. in Köln

Geschäftsstelle Wissenschafts-Pressekonferenz Geschäftstelle
Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.

    Was am 11. März 2011 vor der Küste Japans mit einem Seebeben beginnt, ist heute – knapp ein Jahr nach der Katastrophe – noch lange nicht zu Ende: Weiterhin sind tausende Menschen durch den Tsunami obdachlos, weite Teile der Region um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima sind mit radioaktivem Material belastet. „Fukushima“ wirkt als Schlagwort für die jüngste Nuklearkatastrophe in den Köpfen der Menschen nach – in Japan wie auch in Deutschland.

    Vor dem Jahrestag von Fukushima wollen wir in einem Hintergrundgespräch Informationen zum aktuellen Stand liefern und die vergangene Berichterstattung kritisch hinterfragen.

    Zunächst werfen wir einen Blick zurück auf den Ablauf der Ereignisse und wie Journalisten in Deutschland und Japan darüber berichtet haben. Sven Stockrahm (ZEIT Online) wird von seiner Recherchereise in Japan erzählen und Videomaterial zeigen. Wie stellte sich die Situation vor Ort dar? Welche Hürden der Berichterstattung gab es und welche Fallstricke lassen sich bei künftigen Krisenereignissen möglicherweise umgehen? Sven Dokter, Pressesprecher der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), wird u.a. offenlegen, mit welchen (Medien-)Anfragen und Vorschlägen er zu Fukushima konfrontiert wurde und wird. Der japanische Umweltjournalist Masahiro Matsuda erläutert, ob es (kulturelle) Unterschiede bei der Wahrnehmung von Katastrophen und zwischen japanischen und deutschen Medien gibt. Die freie Journalistin Dagmar Röhrlich, die für ihre sachliche Fukushima-Berichterstattung ausgezeichnet wurde, moderiert die Veranstaltung.

    Im zweiten Teil geben Prof. Rolf Michel, Vorsitzender der Strahlenschutzkommission, der Nuklearmediziner Prof. Christoph Reiners und Dr. Michael Maqua (GRS) einen Überblick über die aktuelle Lage und stehen für technische, umweltbezogene und medizinische Fragen zur Verfügung: Was gibt es Neues zu den Reaktoren? Wie steht es um die kontaminierten Gebiete? Wie sollen die Dekontaminierungsarbeiten ablaufen? Werden die Menschen zurück in die Sperrzone können und - wenn ja – unter welchen Risiken?

    Termin: Mittwoch, 15. Februar 2012, 17.00-19.30 Uhr
    Ort: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), Köln, Raum 611
    Anfahrt: http://www.grs.de/sites/default/files/Anfahrt_Koeln.pdf (Eingang über Aufzüge in der Opern-Passage)

    Runde 1 (17.00 – 18.10 Uhr)
    * Sven Stockrahm, ZEIT Online
    * Sven Dokter, Pressesprecher der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS)
    * Masahiro Matsuda, japanischer Umweltjournalist, u.a. für NHK (Japanische Rundfunkgesellschaft)

    Moderation: Dagmar Röhrlich

    Runde 2 (18.15 – 19.30 Uhr)
    * Prof. Rolf Michel, Vorsitzender des Krisenstabes der Strahlenschutzkommission, Leiter des Zentrums für Strahlenschutz und Radioökologie der Universität Hannover
    * Prof. Christoph Reiners, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg, ehem. Leiter des WHO-Kollaborationszentrums für medizinische Vorsorge und Hilfe bei Strahlenunfällen
    * Dr. Michael Maqua, Officer des INES-Meldesystems bei der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS)

    Anmeldung:
    Bitte melden Sie sich per Mail an: christian.esser@wpk.org.
    Eine Anmeldung ist für den Zugang zur GRS unbedingt erforderlich.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Medizin, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Pressetermine
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).