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07.02.2012 16:36

Julia Szendroedi mit Karl-Oberdisse-Preis ausgezeichnet

Dr. Olaf Spörkel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Diabetes Zentrum

    Dr. Julia Szendrödi, Ph.D., vom Institut für Klinische Diabetologie am Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf hat den Karl-Oberdisse-Preis 2012 der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie erhalten.

    Für ihre Arbeit zum Thema der Wechselwirkung von Fett, Durchblutung und Insulinwirkung am Menschen ist Dr. Julia Szendrödi, Ph.D., stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe Energiestoffwechsel des Instituts für Klinische Diabetologie am Deutschen Diabetes-Zentrum mit dem Karl-Oberdisse-Preis 2012 der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie, ausgezeichnet worden.

    In ihrer prämierten Arbeit „Lipid-induced insulin resistance is not mediated by impaired transcapillary transport of insulin and glucose in humans“ erforschte Dr. Szendrödi mögliche Effekte von Nahrungsfetten auf die Durchblutung der Muskulatur. Zudem bestimmte sie die Auswirkung auf die Entwicklung einer Insulinresistenz im Muskel (vermindertes Ansprechen der Muskelzellen auf das Hormon Insulin). Die Ergebnisse zeigen, dass erhöhte Blutfette die Insulinwirkung direkt am Muskel hemmen.

    Der Karl-Oberdisse-Preis geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Dr. Szendrödi und Jan Giebelstein von dem Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH in Bochum.

    Dr. Julia Szendrödi studierte Medizin in Wien und forschte anschließend für vier Jahre als Post-Doktorandin im Institut für Pharmakologie der Univ. Wien und danach an der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der Medizinischen Universität in Wien in der Arbeitsgruppe von von Prof. Roden. Von 2006 bis 2008 war sie als Assistenzärztin in der Inneren Medizin am Hanusch-Krankenhaus und am Karl-Landsteiner Institut für Endokrinologie und Stoffwechsel in Wien tätig. Seit 2008 ist Dr. Szendrödi stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe Energiestoffwechsel am Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf und Assistentin an der Klinik für Stoffwechselkrankheiten des Heinrich-Heine-Universitätsklinikums.

    Die Nordrhein-Westfälische Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie verleiht den Karl-Oberdisse-Preis jährlich für die beste klinisch-experimentelle Arbeit auf dem Gebiet der Endokrinologie und Diabetologie. Bewerben können sich Ärztinnen / Ärzte oder Wissenschaftlerinnen / Wissenschaftler, die ihre Arbeit in wesentlichen Teilen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt haben. Die Auszeichnung ist mit 5.000,00 Euro dotiert und wird von der Firma Janssen Cilag GmbH, Neuss, gestiftet.

    Prof. Dr. Karl Oberdisse (1903-2002), der Namensgeber des Preises, hat die deutsche Endokrinologie und Diabetologie maßgeblich beeinflusst. Er war Lehrstuhlinhaber für Innere Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und gründete 1965 das Diabetes-Forschungsinstitut (DFI) an der Universität Düsseldorf. Diese Einrichtung, die er von 1964 bis 1973 leitete, firmiert seit 2004 als Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ).

    Kontakt DDZ

    Dr. Olaf Spörkel
    Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)
    Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung
    an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Auf'm Hennekamp 65
    40225 Düsseldorf
    Tel.: 0211-3382-507
    olaf.spoerkel@ddz.uni-duesseldorf.de

    Dr. med. Julia Szendrödi, Ph.D.
    Stellvertretende Leiterin der AG Energiestoffwechsel
    Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)
    Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung
    an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    julia.szendroedi@ddz.uni-duesseldorf.de

    Prof. Dr. Michael Roden
    Wissenschaftlicher Geschäftsführer des DDZ
    Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)
    Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung
    an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    michael.roden@ddz.uni-duesseldorf.de

    Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) gehört der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ (WGL) an. In der Leibniz-Gemeinschaft sind derzeit 88 Institute vereint. Die wissenschaftlichen Beiträge des DDZ sind auf die Ziele der Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Komplikationen sowie der Verbesserung der epidemiologischen Datenlage in Deutschland ausgerichtet. Das DDZ versteht sich als deutsches Referenzzentrum zum Krankheitsbild Diabetes, indem es Ansprechpartner für alle Akteure im Gesundheitswesen ist, wissenschaftliche Informationen zu Diabetes mellitus aufbereitet und für die breite Öffentlichkeit bereitstellt. Das DDZ ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD).


    Weitere Informationen:

    http://www.ddz.uni-duesseldorf.de
    http://www.nrw-endokrinologie.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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