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08.02.2012 15:20

FZI öffnet für das neue Softwareunternehmen nubedian die Tür in die Wirtschaft

Vera Münch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FZI Forschungszentrum Informatik

    Drei junge Wissenschaftler des FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe wagen mit der Gründung der nubedian GmbH den Sprung in die freie Wirtschaft. Ihr Produkt CareCM Care und Case Manager ist eine über das Internet bereitgestellte Software, die Einrichtungen der Sozialwirtschaft und des Gesundheitswesens bei der Beratung und Koordination ihrer Klienten unterstützt.

    Im Forschungsfeld Ambient Assisted Living (AAL) am FZI Forschungszentrum Informatik werden innovative Assistenzsysteme entwickelt, die Pflegebedürftigen eine lange, selbstständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden ermöglichen und bei ambulanter Pflege den betreuten Menschen, ihren Angehörigen sowie externen Pflegekräften den Alltag erleichtern. Nun wagt eine Gruppe junger FZI-Wissenschaftler mit einem Produkt dieser AAL-Technologien den Sprung in die freie Wirtschaft.
    Das FZI-Spin-Off nubedian GmbH unterstützt mit der Software CareCM Care und Case Manager künftig Einrichtungen der Sozialwirtschaft und des Gesundheitswesen bei der Beratung und Versorgung ihrer Klienten.http://www.carecm.de
    CareCM überträgt das Konzept der individuellen Kundenbetreuung durch effizientes Customer Relationship Management (CRM) auf das Sozial- und Gesundheitswesen. Beim Schritt in die Selbständigkeit kann sich nubedian auf starke Partner stützen: neben dem FZI kooperiert die CAS Software AG, der deutsche Marktführer für CRM- und Informationsmanagement-Lösungen für den Mittelstand, mit dem jungen Unternehmen. Die technische Basis des Produkts CareCM ist die erfolgreiche Platform-as-a-Service-Lösung (PaaS) CAS Open der CAS Software AG.
    Mit CareCM haben alle an der Versorgung und Beratung von Rat- und Hilfesuchenden Beteiligten – zum Beispiel Pflegestützpunkte, Seniorenbüros, Sozialämter oder Pflegekassen – zeit- und ortsunabhängig Zugriff auf ihre Klientenakten. So steht ihnen jederzeit der aktuellste Informationsstand zum betreuten Klienten zur Verfügung; Informationsrückstände bei einzelnen Mitarbeitern werden vermieden. Der Verwaltung nimmt CareCM beim Anfertigen von Auswertungen und Reports viel Arbeit ab: Die Software macht es möglich, Statistiken mit wenigen Mausklicks aus den aktuellen Daten zu erstellen.
    Darüber hinaus soll mit CareCM die Möglichkeit geschaffen werden, den Versorgungsprozess der Pflegebedürftigen organisationsübergreifend zu koordinieren und somit weiter zu verbessern. Hierfür greift CareCM die Methode Case Management auf. Die methodischen Bausteine Assessment, Maßnahmenplanung, Koordination und Monitoring sowie abschließend die Evaluation werden wiedergegeben. Auch an neue Anforderungen im Betreuungs- und Pflegealltag kann CareCM durch ihren modularen Aufbau schnell und unkompliziert angepasst werden.
    Die Software der nubedian GmbH ist als Cloud-Lösung realisiert. Das heißt, sie ist nicht an einen bestimmten Computer oder an ein Client-/Server-System gebunden, sondern ist über Internet und Mobilnetze immer und überall verfügbar. Pflegeberater können beim Hausbesuch vor Ort die aktuellsten Informationen direkt in CareCM eingeben, wodurch eine aufwändige Nachbereitung des Besuchs überflüssig wird. Datensicherheit und Datenschutz nehmen für die nubedian GmbH in allen Bereichen eine besondere Rolle ein. Die Speicherung der Daten erfolgt in einem zertifizierten und mehrfach gesicherten Hochleistungs-Rechenzentrum in Karlsruhe, das die Daten nach deutschen Sicherheitsrichtlinien und Datenschutzvorschriften speichert.
    Die nubedian GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie wurde von Mathias Schmon, Bruno Rosales und Prof. Dr. Christophe Kunze gegründet. Alle drei verfügen durch ihre Arbeit in AAL-Forschungs- und Entwicklungsprojekten am FZI über große Erfahrungen in diesem Bereich.
    Die nubedian GmbH wird seit September 2011 im Rahmen des EXIST-Gründerprogramms für innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Gründungsvorhaben durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) ein Jahr lang gefördert.
    Weitere Informationen
    FZI Forschungszentrum Informatik
    Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
    Ansprechpartnerin: Johanna Barsch, FZI Corporate Communications and Media
    Telefon:+49 721 9654-904
    E-Mail: barsch@fzi.de
    Internet: http://www.fzi.de
    Über das FZI Forschungszentrum Informatik
    Das FZI ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH), jetzt Karlsruher Institut für Technologie (KIT), in der Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Es hat die Aufgabe, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie aus Informatik, Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verfügbar zu machen. In Kooperationsprojekten und in Auftragsforschung entwickelt das FZI für seine Geschäftspartner Konzepte für betriebliche Organisationsaufgaben sowie Software- und Systemlösungen und setzt diese in innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse um. Wissenschaftliche Exzellenz und Interdisziplinarität sind in der Organisation verankert: Für den Technologietransfer engagieren sich zur Zeit am FZI 19 Professoren des KIT, darunter eine Professorin und ein Professor, der in Tübingen lehrt. Sie erforschen in verschiedenen Disziplinen Informatik und ihre Anwendungen. Das FZI ist Innovationspartner des KIT, das aus dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) entstanden ist.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Informationstechnik, Medizin, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Organisatorisches
    Deutsch


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