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17.02.2012 13:58

Universität Witten/Herdecke startet Bachelor in Psychologie und Psychotherapie im Herbst 2012

Jan Vestweber Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Akkreditierung durch Agentur AHPGS liegt vor / Bewerbung ab sofort möglich

    Die Fakultät für Gesundheit startet im Wintersemester 2012/13 mit einem neuen Bachelorstudiengang „Psychologie und Psychotherapie“ (Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)). Aufbauend auf diesem Studiengang wird zum Wintersemester 2013/14 der konsekutive Masterstudiengang „Klinische Psychologie und Psychotherapiewissenschaft“ (Abschluss: Master of Science (M.Sc.)) beginnen

    Die Studiengänge verknüpfen das Grundlagenwissen der Psychologie mit einer Vertiefung im Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie. „Wir suchen Studierende, die sich besonders für die Theorie, Praxis und Forschung der klinischen Seite der Psychologie interessieren und eine spätere Tätigkeit als psychologischer Psychotherapeut bzw. -therapeutin ins Auge fassen“, beschreibt Prof. Dr. Stefan Wirth, Dekan der Fakultät für Gesundheit, die Ausrichtung des neuen Angebots. „Wir werden nur 35 Studierende annehmen, um die intensive Betreuung wie in allen Wittener Angeboten zu gewährleisten.“ Wie generell in Witten gibt es keinen Numerus Clausus. Im individuellen Auswahlverfahren geht es um Persönlichkeit der Bewerber, nicht um Schulnoten.

    Wahrnehmen, Erleben und Handeln des Menschen

    In der Tradition der UW/H wird die ganzheitliche Betrachtung von Wahrnehmen, Erleben und Handeln des Menschen in den Fokus gerückt, was sich insbesondere in der Vielfalt der gelehrten und gelernten Methoden der Psychotherapie ausdrückt: verhaltenstherapeutische Verfahren und naturwissenschaftliche Methoden sind ebenso Gegenstand der Studiengänge wie psychodynamische und humanistische Ansätze oder die geisteswissenschaftlichen Wurzeln der Psychologie. So wird bereits in den Methodenmodulen des Bachelorstudiengangs durch die Teilnahme an Experimenten als Versuchsperson, in der Selbstreflexion in Kleingruppen und im Rahmen des Lernens in einer Methodenwerkstatt handlungsorientiert gearbeitet. In den Grundlagenmodulen wird durch fallbasiertes Lernen der Praxisbezug in den Übungen unmittelbar deutlich. Die ausdrücklich anwendungsbezogenen Module beziehen das praktische Lernen anhand simulierter Patienten-/Klientenkontakte ein (ebenfalls in den Übungen). All dies bereitet konsequent auf das Praxissemester vor. Im Sinne einer Lernspirale wird ab dem 3. Semester zudem die praktische Anwendung aller forschungsbezogenen Werkzeuge eingeübt und anhand der eigenen Praxis reflektiert.

    Die geschilderten Studienphasen werden durch das Studium fundamentale ergänzt. Es ermöglicht den Studierenden, über den gesamten Studienverlauf hinweg Veranstaltungen in den Bereichen reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenz wahrzunehmen und so den Blick über den Tellerrand zu kultivieren.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.uni-wh.de/psychologie oder bei Prof. Dr. Dagmar Gustorff, 02302 / 926-704, dagmar.gustorff@uni-wh.de

    Informationen für Studienbewerberinnen und -bewerber bei Petra Stammnitz, 02302 / 926-744, petra.stammnitz@uni-wh.de

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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