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09.03.2012 11:13

DIRECT – Gemeinsam gegen Diabetes

Susanne Eichacker Kommunikation
Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

    Neuherberg, 09.03.2012. Personalisierte Medizin im Bereich Diabetes ist das Ziel von DIRECT*, einer Initiative von Partnern aus Forschung und Pharmaindustrie, unter anderem dem Helmholtz Zentrum München. Startschuss für das von der Innovative Medicines Initiative (IMI)* geförderte Projekt war der erste Februar. Insgesamt 45 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um die Entwicklung von Medikamenten und Therapien gegen Diabetes zu forcieren. 2,4 Millionen Euro davon erhält das Helmholtz Zentrum München.

    Als eine der großen Volkskrankheiten ist Diabetes einer Forschungsschwerpunkte des Helmholtz Zentrums München. Deswegen ist das Helmholtz Zentrum München eine von 21 akademischen und vier pharmazeutischen Institutionen, die sich an der DIRECT*-Initiative beteiligen.

    Ziel von DIRECT* ist die Definition verschiedener Subtypen von Typ-2-Diabetes mellitus, das Auffinden und Entwickeln von Biomarkern oder Testverfahren für die frühzeitige Diagnose und die Etablierung möglicher personalisierter Therapien. Dazu werden die etwa 150 Wissenschaftler aus neun Forschungsgebieten gemeinsam phänotypische und genetische Daten von über 100.000 Proben von Typ-2-Diabetes-Patienten auswerten. Das Projekt wird von der Innovative Medicines Initiative (IMI) gefördert und hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

    Am Helmholtz Zentrum München tragen vor allem das Genomanalysezentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Jerzy Adamski, die Abteilung für Molekulare Epidemiologie unter der kommissarischen Leitung von Prof. Dr. Annette Peters und die Arbeitsgruppe Diabetische Epidemiologie mit der Leiterin Dr. Barbara Thorand zum Gelingen des Projektes bei. Sie werden sich vor allem der genomischen, epigenomischen und metabolischen Fragestellungen annehmen und die Auswahl und Validierung der Biomarker voranbringen.

    Weitere Informationen
    Hintergrund
    *DIRECT: Diabetes REsearCH for patient stratification (http://www.direct-diabetes.org)
    *IMI: Die Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Union und des europäischen Verbandes der pharmazeutischen Industrie EFPIA. Ziel ist die Entwicklung innovativer, sicherer Medikamente, um die pharmazeutische Innovation in Europa zu beschleunigen. (http://www.imi.europa.eu)

    Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. http://www.helmholtz-muenchen.de

    Das Diabetes Research Department (DRD) am Helmholtz Zentrum München versteht Diabetes als System, bei dem Genetik und Umwelteinflusse – insbesondere der Lebensstil – zusammen kommen. Im Fokus steht dabei ein integrierter Forschungsansatz, der Grundlagen- und klinische Forschung eng verzahnt. Ziel ist es neue Therapie-, Präventions und Diagnosewege zu finden. Deswegen arbeitet das Forschungszentrum eng mit den beiden Münchner Universitäten zusammen. http://www.helmholtz-muenchen.de/drd
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    Ansprechpartner für die Medien
    Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitt...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Medizin
    überregional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


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