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26.03.2012 17:10

Chefärzte der HELIOS Klinik Hettstedt stellten multimodale Schmerztherapie vor

Andreas Schneider Dezernat Kommunikation und Marketing
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    Parallel zum „Tag der Rückengesundheit“ widmete sich die Hochschule Harz mit einer Vorlesung aus der Reihe „GenerationenHochschule aktuell“ am Dienstag, dem 20. März, dem Volksleiden Rückenschmerz. Die Vorlesung lockte einmal mehr zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in das AudiMax auf den Wernigeröder Campus. Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann freute sich, zum Thema „Rückenschmerz: Multimodale Schmerztherapie – ein modernes Therapiekonzept in der HELIOS Klinik Hettstedt“, drei Chefärzte des Krankenhauses, die Doktoren Manfred Haferkorn, René Pfeiffer und Thomas Schwaiger, zu begrüßen.

    Zunächst stellte der Ärztliche Direktor und Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums, Dr. med. Manfred Haferkorn, die spezielle Behandlung vor. „Unter Beachtung der jeweiligen Beschwerden und des bisherigen Krankheitsverlaufs führen wir eine multimodale, also fach- und methodenübergreifende, Schmerztherapie durch. Dabei wirken in unserer Klinik Orthopäden, Radiologen, Schmerz-, Physio-, Ergo- und Psychotherapeuten unter Einbeziehung eines Rheumatologen sowie des Pflege- und Sozialdienstes intensiv zusammen“, erklärte der sympathische Experte.

    Anschließend erläuterte Dr. med. René Pfeiffer wie sich der Schmerz seinen Weg durch den Körper bahnt: „Es gibt kein direktes Schmerzzentrum, Rückenschmerz kann viele Ursachen haben“, so der Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Sein Kollege Dr. med. Thomas Schwaiger beendete die fundierte Vorlesung mit einer psychosomatischen Betrachtung der Chronifizierung von Schmerz. „Ich habe selbst einmal mehrere Wochen Rückenschmerzen gehabt - das zermürbt! Es ist umso wichtiger, den Patienten nicht nur physisch, sondern auch psychisch im Krankheits- und Heilungsprozess zu begleiten“, erklärte der Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Tagesklinik.

    Bei einer abschließenden Podiumsdiskussion hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Erlebnisse zu teilen. „Ich wurde in Hettstedt sehr menschlich und umsichtig behandelt. Das ganze Ärzteteam und Pflegepersonal ist sehr kompetent und umsorgt den Patienten beispielhaft“, berichtete Jutta Turba aus Aschersleben, langjährige Patientin der Klinik. Von der GenerationenHochschule ist sie begeistert: „Wenn es gesundheitlich möglich ist, komme ich auch weiterhin regelmäßig. Man lernt sehr viel, da möchte ich keinen Vortrag verpassen“ so die 70-Jährige. Das erzählt sie auch gern weiter: „Dadurch hat mein Arzt, Dr. Haferkorn, von der GenerationenHochschule erfahren und der Kontakt kam zustande“, verriet sie stolz.

    Die nächste Vorlesung der GenerationenHochschule findet am 3. April 2012, ab 17 Uhr, im AudiMax auf dem Wernigeröder Campus statt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Landesbüro Sachsen-Anhalt, und dem Frauenzentrum Wernigerode referieren Dr. Peter Döge, Dr. Wolfgang Bautz und Peter Moser zum Thema „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr! Bedingungen und Perspektiven der Vereinbarkeit von engagierter Vaterschaft und beruflicher Karriere“. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei, eine Anmeldung erfolgt unter http://www.generationenhochschule.de. Die Vorlesung wird begleitet von der Wanderausstellung „Männer in der Wissenschaft – Zwischen Karriere und Familie“, die noch bis Ende April im Foyer vor dem AudiMax Porträts Potsdamer Universitätsangehöriger zeigt und deren persönliche Geschichte zwischen Kind und akademischer Laufbahn beleuchtet.


    Weitere Informationen:

    http://www.generationenhochschule.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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