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30.05.2012 15:24

Wie kommt der Schmerz ins Gehirn - und was kann man dagegen tun?

Dr. Annette Tuffs Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Heidelberg

    Informationsabend zu chronischem Schmerz in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg am 5. Juni um 18 Uhr / Interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen

    Anlässlich des ersten bundesweiten Aktionstages gegen den Schmerz lädt das Universitätsklinikum Heidelberg zu einem Informationsabend zu chronischen Schmerzen, bewährten und neuen Methoden der Schmerztherapie ein. Die Veranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte findet am Dienstag, den 5. Juni 2012, von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Krehl-Klinik), Im Neuenheimer Feld 410, statt. Im Anschluss haben die Besucher die Möglichkeit, mit den Schmerztherapeuten aus Heidelberg und Mannheim zu diskutieren und im persönlichen Gespräch Fragen zu stellen.

    * Professor Dr. Rolf-Detlef Treede, Leiter des Forschungsbereichs Neurophysiologie am Universitätsklinikum Mannheim, erklärt in seinem Vortrag die Voraussetzungen des Schmerzempfindens: Wie werden Schmerzreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und verarbeitet?

    * Über Vorbeugung und Behandlungskonzepte chronischer Rückensschmerzen spricht Professor Dr. Hubert Bardenheuer, Leiter des Überregionalen Schmerzzentrums am Universitätsklinikum Heidelberg. Dabei stellt er erfolgreiche medikamentöse, chirurgische und psychotherapeutische Maßnahmen vor.

    * Abschließend berichtet Professor Dr. Herta Flor vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim über neue Methoden der Schmerzbehandlung mit Hilfe positiver Emotionen: Positive Erlebnisse hemmen bei Gesunden die Schmerzverarbeitung. Ziel ist es, diesen Selbstschutz des Körpers, der bei Schmerzpatienten nicht mehr funktioniert, durch psychotherapeutisches Training wieder zu aktivieren.

    Durch das Programm führt Professor Dr. Wolfgang Eich, Spezialist für chronische Schmerzen an der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg. Er koordiniert den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund LOGIN: Ziel der beteiligten Wissenschaftler aus Heidelberg, Mannheim, Mainz und Marburg ist es, die Ausbreitung chronischer Muskel- und Gelenkschmerzen aufzuklären und neue Ansatzpunkte für Diagnostik und Therapie zu identifizieren.

    Kostenlose Telefon-Hotline zu Schmerzspezialisten aus ganz Deutschland

    Darüber hinaus gibt es am 5. Juni eine deutschlandweite, kostenlose Telefon-Hotline: Unter der Telefonnummer 0800 / 18 18 120 stehen zwischen 9 und 18 Uhr renommierte Spezialisten aus ganz Deutschland für Fragen zu den Themen Schmerz und Schmerztherapie zur Verfügung.

    Der Aktionstag gegen Schmerz ist eine gemeinsame Aktion verschiedener Deutscher Fachgesellschaften, die sich mit Schmerz und Schmerztherapie beschäftigen, Initiator ist die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.. In Zukunft wird der Aktionstag jährlich jeweils am ersten Dienstag im Juni stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Bevölkerung über Vorbeugung von chronischen Schmerzen, Ansprechpartner und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. In diesem Jahr beteiligen sich mehr als 20 Schmerzzentren in Deutschland mit verschiedenen Angeboten.

    Weitere Informationen:
    http://www.dgss.org/aktionstag-gegen-den-schmerz/

    Kontakt für Journalisten:
    Prof. Dr. med. Wolfgang Eich
    Sektion Integrierte Psychosomatik              
    Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
    Medizinische Universitätsklinik Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 8649 (Sekr.)
    E-Mail: wolfgang.eich@med.uni-heidelberg.de

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Julia Bird
    Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 70 71
    Fax: 06221 / 56 45 44
    E-Mail: julia.bird(at)med.uni-heidelberg.de

    Dr. Annette Tuffs
    Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 45 36
    Fax: 06221 / 56 45 44
    E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

    Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

    63 / 2012


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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