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11.06.2012 13:10

Universität Witten/Herdecke vergibt Preis für Hirnforschung in der Geriatrie

Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Am 14. Juni vergibt die Universität Witten/Herdecke bereits zum 17ten Mal den Preis für Hirnforschung in der Geriatrie

    Der von der Fa. Merz Pharmaceuticals gestiftete Preis in Höhe von 10.000 Euro wird dieses Jahr geteilt zwischen Prof. Dr. Klaus Hauer (Heidelberg) und Dr. Dr. Ralf Jox (München). Die Preisverleihung findet statt

    am 14. Juni 2012 von 14.30 – ca. 17.30 Uhr im
    Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten (www.fez.de)
    Alfred-Herrhausen-Str. 44, 58455 Witten.

    Prof. Dr. Klaus Hauer konnte in seinen Arbeiten einen erfolgreichen Trainings- und Rehabilitationsansatz auch für demenziell Erkrankte belegen. Der Nachweis der Trainierbarkeit beruht zum einen auf innovativen Trainingsansätzen, die motorisches wie auch kognitives Training verbinden. Zum anderen kann er in seinen Arbeiten belegen, dass auch etablierte Trainingsverfahren bei Patienten mit beginnender bis mittelgradiger Demenz zu überragenden Trainingsfortschritten führen, wenn das Training auf die spezifische Situation demenziell Erkrankter angepasst wird.

    Dr. Dr. Ralf Jox untersuchte die Fragestellung, inwieweit eine Patientenverfügung aus gesunden Tagen auch noch Bedeutung für den demenziell Erkrankten hat. Sie ist insbesondere dann zu hinterfragen, wenn der inzwischen an Demenz Erkrankte seinen Lebenswillen erkennen läßt. Aus dieser Fragestellung ergeben sich schwierige ethische und rechtliche Herausforderungen.

    Beiden Preisträgern gemeinsam ist, dass sie die Probleme in der Betreuung Demenzkranker positiv aufgreifen und weiterführende Vorschläge erarbeiten, die sie auch in zwei Kurzvorträgen vorstellen werden. Im Anschluss an die Preisverleihung ist Gelegenheit, bei einem Imbiss die angesprochenen Themengebiete zu diskutieren.

    Weitere Informationen bei Prof. Dr. Ingo Füsgen, 02053/494-510, ingo.fuesgen@uni-wh.de

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.450 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Philosophie / Ethik, Recht
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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