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14.06.2012 11:21

Ein Kalifornier in Zwickau: WHZ beruft US-Amerikaner zum Honorarprofessor

Franka Platz Studienwerbung/Öffentlichkeitsarbeit
Westsächsische Hochschule Zwickau

    Zum offiziellen Festakt anläßlich des 20jährigen Jubiläums der WHZ am 12. Juni gab es neben Ansprachen prägender Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart der Westsächsischen Hochschule Zwickau auch eine Neuigkeit in Sachen Lehre zu vermelden: Dr. Anthony Nobles, Unternehmer, Erfinder und Inhaber zahlreiche Patente auf dem Gebiet der Medizintechnik, wurde zum Honorarprofessor bestellt.

    Pünktlich zum Start der „Biomedizinischen Technik“ als eigenständiger Studiengang ab dem kommenden Wintersemester wird Dr. Anthony Nobles als Honorarprofessor an der WHZ lehren. Der Kalifornier unterrichtet schon länger Zwickauer Studenten der Fakultät Physikalische Technik/Informatik mit der Vertiefungsrichtung „Biomedizintechnik“. Alle 14 Tage – von Ferne per Videokonferenz oder auch vor Ort – gibt es für die Studenten gleich nebenbei eine „English-Lesson“.

    Nach Sachsen geholt hat den Kalifornier aus Los Angeles Prof. Dr. med. Jan-Peter Warnke, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie der Paracelsus Klinik Zwickau: Auch er ist Honorarprofessor an der WHZ, allerdings an der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Er hielt die Laudatio und bezeichnete Nobles als “Weltenbürger mit amerikanischem Paß“, der in seiner Person die Medizin aufs Glücklichste mit den Ingenieurwissenschaften verbinde. Sein Vorbild sei eine große Motivation für die Studenten, gerade auch durch den engen Praxisbezug: Nobles ist erfolgreicher Unternehmer und Inhaber mehrerer Medizintechnik-Firmen in den USA. Die Zwickauer Studenten haben die Option, dort auch Praktika zu absolvieren.

    Nobles war sichtlich gerührt von der Ehrendoktorwürde, die er „als größte Ehre seiner Karriere“ bezeichnete. Er dankte seiner Frau, die ihm immer Zeit gegeben habe für seine Arbeit, denn „Zeit ist das wertvollste, was jeder hat.“
    Die Anwendungen seiner Erfindungen beschränken sich übrigens nicht auf die Medizintechnik allein. Nobles selbst setzt sich gern über vermeintliche Grenzen hinweg – und seine Mini-Kameras auch in der Formel 1 ein: Der Vater von sechs Kinders ist leidenschaftlicher Ferrari-Fahrer und hat auch auf dem Sachsenring schon so manche Runde gedreht. Die Verbindung WHZ-Nobles ist also für beide Seiten eine „win-win-Situation“.

    Die Bewerbungsfrist fürs Wintersemester – auch für den neuen Studiengang „Biomedizinische Technik“ - läuft noch bis 15.Juli. Es sind noch Plätze frei!


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-zwickau.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Maschinenbau, Medizin, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


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