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17.06.2012 22:07

Fünf Stipendiaten werden von der Deutschen Leberstiftung gefördert

Bianka Wiebner Geschäftsstelle
Deutsche Leberstiftung

    Auch für dieses Jahr hat die Deutsche Leberstiftung Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen Forschungseinrichtungen im Bereich der Hepatologie ausgelobt. Es haben sich zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler um die Stipendien beworben. Ein unabhängiges Gutachterkomitee hat fünf Bewerber ausgewählt.

    Die Gutachter, Herr Prof. Dr. Hans Peter Dienes, Wien, Herr Prof. Dr. Ansgar Lohse, Hamburg und Herr Prof. Michael Roggendorf, Essen, haben die Anträge umfassend geprüft. „Die gesamte Bewerbersituation ist auch in diesem Jahr sehr erfreulich. Es wurden Anträge für sehr anspruchsvolle und Erfolg versprechende Projekte gestellt“ beurteilt Prof. Dr. Lohse die Bewerbungen.
    Das Komitee hat eine Förderung von fünf Antragstellern beschlossen: Dr. Denise Heim aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit dem Projekt „Die DNA-Schadensantwort und deren Bedeutung für die Transformation humaner Hepatozyten im Rahmen der retroviralen Insertionsmutagenese“ für einen Aufenthalt im Goldyne Savad Institute for Gene Therapy des Hadassah Medical Center in Jerusalem; Dr. Felix Heymann aus dem Universitätsklinikum Aachen mit dem Projekt „Intravitale Multi-Photonen-Mikroskopie von Makrophagen-NKT Zellinteraktionen in sterilen und mikrobiellen Leberentzündungen“ für einen Aufenthalt in der Hull York Medical School (HYMS), York; Dr. Tobias Kiesslich aus den Salzburger Landeskliniken mit dem Projekt „Prospektive Isolierung und Charakterisierung von Tumorstammzellen hinsichtlich Entwicklung neuer Therapieprinzipien beim Gallenwegskarzinom“ für einen Aufenthalt im Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg; Dr. Christian M. Lange aus dem Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt/Main mit dem Projekt „Bedeutung von Hepatitis C-Virus-Varianten mit Resistenzmutationen gegen HCV NS3-4A Protease-Inhibitoren für die Spaltung von Wirtsproteinen“ für einen Aufenthalt an der Universität Lausanne, Schweiz; Kathrin Nina Skibbe aus dem Universitätsklinikum Essen mit dem Projekt „Analyse der Präsentation von endogen prozessierten Antigenen mit Hilfe von TCR-transduzierten HBV-spezifischen CD8+ T-Zellen“ für einen Aufenthalt im Singapore Institute for Clinical Sciences.
    „Mit den Stipendien wollen wir insbesondere eine Anschubfinanzierung für die Entwicklung von neuen wissenschaftlichen Kontakten geben“ erläutert Prof. Lohse die Entscheidung des Gutachterkomitees. Durch die Stipendien der Deutschen Leberstiftung können klinische oder grundlagenwissenschaftliche Projekte in anderen Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. Dabei können Reisekosten, Kosten für die Unterkunft vor Ort und die Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung über die Stipendien finanziert werden.

    Die Deutsche Leberstiftung
    befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung zu verbessern und die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen zu steigern, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige in medizinischen Fragen. Weitere Informationen: http://www.deutsche-leberstiftung.de.

    Kontakt:
    Deutsche Leberstiftung
    Banka Wiebner
    Carl-Neuberg-Straße 1
    30625 Hannover
    Tel 0511 – 532 6815
    Fax 0511 – 532 6820
    presse@deutsche-leberstiftung.de


    Weitere Informationen:

    http://www.deutsche-leberstiftung.de/aktuelles/presseportal


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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