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28.06.2012 11:01

Von den Grundlagen zur marktreifen Anwendung

Sebastian Hollstein Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Universität Jena und Beutenberg-Campus starten Sommerschule am 2. Juli

    Um dem vielbeschworenen Fachkräftemangel in der Industrie vorzubeugen gilt es, Kinder und Jugendliche schon früh an entsprechende Ingenieur- und Naturwissenschaften heranzuführen. Bereits zum achten Mal lädt die Friedrich-Schiller-Universität Jena deshalb vom 2. bis 6. Juli Thüringer Schülerinnen und Schüler zur Sommerschule des Projekts „NaTS – Naturwissenschaft an Thüringer Schulen“ ein. Insgesamt 44 junge Interessierte aus 21 Thüringer Gymnasien besuchen naturwissenschaftliche Institute der Universität Jena und schauen hinter die Kulissen der aktuellen Forschung. In diesem Jahr dreht sich alles um „Chemo- und Biosensorik: Von den Grundlagen zur marktreifen Anwendung.“

    Die Gäste informieren sich über naturwissenschaftliches Leben und Arbeiten in Instituten der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät der Universität Jena sowie des Beutenberg-Campus e. V. Darüber hinaus besuchen sie Jenaer Firmen, unter anderem die Analytik Jena AG, die Wacker Biotech GmbH und die Carl Zeiss AG.

    Zum Selbstexperimentieren lädt der Chemiedidaktiker Prof. Dr. Volker Woest ins Schülerlabor der Jenaer Universität ein. Zudem stehen im Rahmen der diesjährigen Sommerschule Besuche des Deutschen Chemie-Museums in Merseburg, der „Imaginata“ und des Zeiss-Planetariums auf dem Programm. Bei Vorträgen von Jenaer Professoren und Wissenschaftlern werden die Gymnasiasten Hörsaal-Luft schnuppern. Die Schülerinnen und Schüler werden außerdem selbst aktiv und präsentieren den anderen Teilnehmern Vorträge zu aktuellen Themen.

    Öffentlich zugänglich ist der Abendvortrag von Prof. Dr. Ulrich S. Schubert, der am Dienstag (3. Juli 2012) um 19 Uhr im Döbereiner-Hörsaal (Am Steiger 3) über „Große Moleküle für die Energieforschung und Lebenswissenschaften“ spricht. Dazu ist ein interessiertes Publikum herzlich eingeladen. „Große Moleküle", also Polymere, sind in unserem Alltag allgegenwärtig – z. B. als Verpackungen, Autoarmaturen oder Lebensmittelzusatzstoffe. Im Vortrag werden Forschungsschwerpunkte aus der Polymerchemie an Beispielen aus Medizin und Energietechnik von den Grundlagen bis zur Anwendung erläutert.

    „NaTS – Naturwissenschaft an Thüringer Schulen" ist eines von 20 chemisch orientierten Netzen in der Bundesrepublik, die im Rahmen des NaT-Working-Programms der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden. Mit diesem Programm unterstützt die Stiftung Initiativen und Projekte, die zur besseren Vernetzung von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Schulen beitragen. Die Sommerschule soll dazu dienen, begabte und hochbegabte Schülerinnen und Schüler in den Klassen zu erkennen und entsprechend zu fördern. Organisiert wird die Sommerschule von Prof. Dr. Jürgen Popp und Dr. Ute Uhlemann aus dem Institut für Physikalische Chemie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Volker Woest und Lehramtsstudentinnen und -studenten aus der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Prof. Dr. Wilhelm Boland vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Jürgen Popp / Dr. Ute Uhlemann
    Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Tel.: 03641 / 948320 oder 948381
    E-Mail: juergen.popp[at]uni-jena.de / ute.uhlemann[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler
    Biologie, Chemie, Medizin, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    regional
    Schule und Wissenschaft
    Deutsch


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