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11.09.2012 14:00

Mannheim: Alternsprozess aus dem Blickwinkel der Medizin

Klaus Wingen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums
Universitätsmedizin Mannheim

    21. Landesgeriatrietag unter Leitung eines Klinikdirektors der Universitätsmedizin Mannheim

    Der Anteil der über 60 Jahre alten Menschen in Baden-Württemberg wird bis zum Jahr 2030 auf knapp 35 Prozent ansteigen, er liegt derzeit bereits bei rund 25 Prozent. Der Anteil der Hochbetagten, also der über 85-Jährigen, wird sich in 12 der 45 baden-württembertischen Stadt- und Landkreise mehr als verdoppeln. Da liegt es auf der Hand, dass die medizinische Versorgung alter Menschen als Thema weiter an Bedeutung gewinnt. So auch beim 21. Landesgeriatrietag, der unter Leitung eines Arztes der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) am Mittwoch, 19. September 2012, im Stadthaus N 1 in Mannheim stattfindet.

    Aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen werden den Vormittag dieser Fachveranstaltung bestimmen, zu der fast 400 Teilnehmer erwartet werden. Fachverbände, Kliniken, Krankenkassen und der Landesseniorenrat stellen dabei ihre Erkenntnisse und Ansichten vor. Das Nachmittagsprogramm widmet sich insbesondere medizinischen und psychischen Krankheitsbildern.

    Den Vorsitz der Veranstaltung hat Priv.-Doz. Dr. med. Heinrich Burkhardt übernommen, Direktor der IV. Medizinischen Klinik am Mannheimer Universitätsklinikum. Seine Einrichtung ist auf die Geriatrie, also auf die Medizin des Alterns und des Alters, spezialisiert. Der Landesgeriatrietag biete eine hervorragende Gelegenheit zum Gedankenaustausch über Fächergrenzen hinweg. Gerade im Hinblick auf die Versorgung älterer Menschen sei dies besonders wichtig, da in dieser Altersgruppe häufig verschiedene Krankheitsbilder parallel auftreten.

    Eine angemessene Behandlung älterer Menschen bedürfe spezifischer Kenntnisse und Erfahrungen, wie sie beispielsweise beim Landesgeriatrietag weitergegeben werden, sagt Dr. Burkhardt. Eine Demenz-Erkrankung, kritische Entscheidungssituationen am Lebensende, das Abwägen zwischen einem „zu viel" und einem „zu wenig" bei den Medikamenten – dies alles seien Themen, die selbst Fachleute vor große Herausforderungen stellten. „Ganz wichtig ist, dass Einrichtungen, die auf Altersmedizin spezialisiert sind, dem eigenen Willen und dem Selbstbestimmungsrecht der Patienten breiten Spielraum lassen," so der erfahrene Geriater.


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin
    regional
    Personalia, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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