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13.09.2012 15:15

Was hilft, wenn die Trennung schmerzt?

Dr. Annette Tuffs Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Heidelberg

    Heidelberger Internet-Studie erforscht traumatische Nachwirkungen zerbrochener Liebesbeziehungen / Teilnehmer gesucht

    Warum leiden manche Menschen jahrelang an Trennungsschmerz, wenn eine Liebesbeziehung zu Ende geht, während andere rasch darüber hinweg kommen? Welche biographischen und psychischen Faktoren spielen dabei eine Rolle?

    Die Sektion Psychotraumatologie (Leitung: Professor Dr. Günter H. Seidler) der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg führt eine Studie zum Thema „traumatische Trennungen von Liebesbeziehungen“ durch. Die Heidelberger Traumaforscher befassen sich seit vielen Jahren mit den psychischen Folgen von Unfällen, Gewalttaten und Katastrophen. „Auch eine schmerzhafte Trennung kann nachhaltig traumatisieren“, so Professor Seidler. Bislang sind seelische Verwundungen nach Trennungen von Liebes- oder Lebenspartnern ein wenig bearbeitetes Themengebiet im Bereich der Traumaforschung in Deutschland.

    Unabhängig von Alter und Geschlecht kann jeder, der eine schwierige Trennung von einem Partner oder einer Partnerin erlebt hat, bis zum 10. Oktober 2012 an der internetbasierten Fragebogenstudie teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/trennungen/

    Die Ergebnisse der Studie dienen der Entwicklung therapeutischer Unterstützung für Betroffene. „In unserer Studie geht es um die Frage, was Menschen aneinander bindet, was eine Loslösung von einem Partner ermöglicht und welche Rolle dabei frühere unglückliche Erfahrungen spielen“, erklärt Professor Seidler.

    Internet:
    Link zur Studie bis 10. Oktober 2012: https://www.soscisurvey.de/trennungen/
    Sektion Psychotraumatologie der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg:
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Psychotraumatologie.6628.0.html

    Kontakt:
    Prof. Dr. Günter H. Seidler
    Leiter der Sektion Psychotraumatologie
    Tel.: 06221/565801
    E-Mail: guenter.seidler@med.uni-heidelberg.de

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Dr. Annette Tuffs
    Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 56-4536
    Fax: 06221 56-4544
    E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de

    Julia Bird
    Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 56-7071
    Fax: 06221 56-4544
    E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de

    Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

    110 / 2012


    Weitere Informationen:

    https://www.soscisurvey.de/trennungen/ Link zur Studie
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Psychotraumatologie.6628.0.html Sektion Psychotraumatologie der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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