idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
10.10.2012 16:26

Babys werden erstmals auf Mukoviszidose untersucht

Constanze Steinke Pressearbeit
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Neugeborenen-Screening in Mecklenburg-Vorpommern wird ausgeweitet

    Einladung zur Projektvorstellung

    Mecklenburg- Vorpommern ist das erste Bundesland, das neugeborenen Kindern künftig landesweit eine zusätzliche Untersuchung auf Mukoviszidose anbietet. Am Montag, den 15. Oktober 2012, soll das Projekt und die Erweiterung des Neugeborenen-Screenings vorgestellt werden. Dazu sind die Vertreter der Medien recht herzlich eingeladen.

    „In Mecklenburg-Vorpommern haben alle Neugeborenen ein Recht auf ein Neugeborenen-Screening auf angeborene, behandelbare Erkrankungen des Stoffwechsels und der Hormone. Dieses sah bis jetzt eine Untersuchung auf Mukoviszidose nicht vor“, sagte der Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Prof. Matthias Nauck. „Mukoviszidose ist eine der häufigsten vererbten und sehr schwerwiegenden Stoffwechsel-Erkrankungen in Mitteleuropa. Eine rechtzeitige Diagnose ist für die Betroffenen sehr wichtig.“

    In dem Pressegespräch mit anschließender Laborführung soll die Untersuchungsmethodik erläutert und die medizinische Bedeutung einer Früherkennung aufgezeigt werden. Das Vorhaben wird im Rahmen des Operationellen Programms „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ - „Grenzübergreifende Zusammenarbeit“ der Länder Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg und der Republik Polen (Wojewodschaft Zachodniopomorskie) mit dem Interreg VI A Projektes „PomScreen“ realisiert.

    Projektvorstellung Mukoviszidose-Vorsorgeuntersuchung für Neugeborene
    Montag, 15. Oktober 2012,
    um 10.00 Uhr
    Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (Seminarraum 75), Sauerbruch-Straße

    Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen.

    Zur Projektvorstellung werden der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, der Elternsprecher des Mukoviszidose Zentrum MV, Hans-Joachim Walter und Susanne Drückler aus dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales MV sowie die polnischen Projektpartner erwartet.

    Universitätsmedizin Greifswald
    Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
    Neugeborenenscreeninglabor Mecklenburg-Vorpommern
    Direktor: Prof. Matthias Nauck
    Projektkoordinatorin: Dr. Theresa Winter
    Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
    T +49 3834 86-55 41
    E theresa.winter@uni-greifswald.de
    http://www.medizin.uni-greifswald.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Forschungsprojekte, Pressetermine
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).