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23.10.2012 09:25

Zum 100. Mal medizinischer Rat aus erster Hand am 28. Oktober 2012

Kornelia Suske Pressestelle
Universitätsklinikum Magdeburg

    Gesundheit geht alle an. Wer krank ist, möchte schnell gesund werden und das auch möglichst lange bleiben. Für alle sind Gesundheitsinformationen wichtig – am besten aus erster Hand. Seit dem Sommer 2000 gibt es in Magdeburg regelmäßig einen „Medizinischen Sonntag“ als gemeinsame Veranstaltungsreihe von Urania, Volksstimme und Universitätsklinikum Magdeburg. Am 28. Oktober 2012 wird er nun bereits zum 100. Mal stattfinden. Auskunft zum Thema "Kranker Magen - Was hilft?" geben Prof. Dr. Peter Malfertheiner und Oberarzt Dr. Jochen Weigt von der Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie Magdeburg.

    Genau genommen ist der "Medizinische Sonntag" die modernisierte Variante einer früheren Veranstaltungsreihe. Einen „Medizinischen Sonntag“ gab es erstmals in Magdeburg vor mehr als fünfzig Jahren am 18. Oktober 1959 mit dem Thema „Wie ernähre ich mich richtig“. Nur 25 Zuhörer waren damals in den Festsaal der Ingenieurschule für Wasserwirtschaft gekommen. In den folgenden Jahrzehnten fanden bis 1990 über 300 Vorträge statt, ab Mai 1961 im Kino „Theater des Friedens“ am Alten Markt.
    Damals wie heute umfasst das Programm ein breit gefächertes Spektrum medizinischer Themen von Allergien, Augenerkrankungen, Bluthochdruck, Demenz, Diabetes, Herzkrankheiten, Rheuma, Schlafstörungen, Sodbrennen bis hin zu Problemen in den Wechseljahren. Mit interessanten Themen unter Einbeziehung von neu an die Universität berufenen Professoren wurde seit der Wiederauflage der früheren Erfolgsreihe versucht, dieser populärwissenschaftlichen Bildungsveranstaltung für ein breites Publikum weiterhin einen festen Platz in Magdeburg zu sichern.

    Schätzungsweise 25.000 Besucher haben in den vergangenen zwölf Jahren daran teilgenommen. Viele kommen regelmäßig, etwa 20 Prozent sogar aus dem weiteren Umkreis wie der Altmark und dem Harz, wie eine Untersuchung der Hochschule Magdeburg-Stendal ergab. Geschätzt wird von den Besuchern die Verständlichkeit der Vorträge und die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu richten. Der Medizinische Sonntag kann und will nicht das Gespräch mit dem behandelnden Arzt ersetzen, aber er kann kompetent informieren. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Das ist jedoch nur möglich, weil die Referenten kein Honorar erhalten und die Otto-von-Guericke-Universität den Hörsaal kostenlos zur Verfügung stellt, die medientechnische Betreuung gewährleistet sowie den Einsatz des Hausmeister- und des Sicherheitsdienstes übernimmt.

    Zu einer räumlichen Veränderung kam es Anfang 2008 durch den Umzug der Veranstaltungsreihe vom Uni-Hörsaal 3 in der Großen Steinernetischstraße in den größten Hörsaal der Magdeburger Universität an der Pfälzer Straße mit einer Kapazität von knapp 580 Plätzen. Aufgrund des großen Besucherandrangs war es bis dahin häufig zu Problemen bei der ausreichenden Bereitstellung von Sitzplätzen gekommen. Bedenken seitens der Organisatoren, dass sich nun eventuell Besucher im dem weitaus größeren Hörsaal etwas „verloren“ vorkommen würden, erwiesen sich schon bei der ersten Veranstaltung als grundlos, denn mit dem Umzug stiegen auch die Besucherzahlen weiter. Einen Rekord gab es beim 77. Medizinischen Sonntag am 18. Oktober 2009, als es um das Thema Vergesslichkeit im Alter ging, denn an diesem Vormittag stieß mit 600 Besuchern sogar der Uni-Hörsaal an seine Kapazitätsgrenze.

    Beim 80. Medizinischen Sonntag am 28. Februar 2010 zum Thema Magenerkrankungen gab es eine Premiere: Erstmals konnten sich die Besucher oder Interessenten, die nicht selbst an der Veranstaltung teilnehmen konnten, im Nachgang die Vorträge der Experten oder einzelne Passagen daraus im Internet ansehen unter http://www.med.uni-magdeburg.de/medizinischer_sonntag.

    Dieser Service, den das Audiovisuelle Medienzentrum und das Medizinische Rechenzentrum des Uniklinikums seitdem für alle Medizinischen Sonntage anbieten, findet eine große Resonanz, wie die Zugriffszahlen bestätigen.
    Die Veranstaltungen können dabei je nach Überschriften, Schlagworten und Vortragsinhalten durchsucht werden, um schnell an die Videos mit den gewünschten Informationen zu kommen.
    Auch in gedruckter Form kann man natürlich weiterhin nachlesen, welche neuartigen Untersuchungs- und Therapiemethoden die Experten vorgestellt haben. Seit dem dritten Medizinischen Sonntag berichtet der Wissenschaftsjournalist Uwe Seidenfaden regelmäßig in der Montagsausgabe der Volksstimme ausführlich und kompetent über den Medizinischen Sonntag am Vortag.

    Anregungen und Themenvorschläge werden gern entgegengenommen von der Pressestelle des Universitätsklinikums Magdeburg unter Tel. 0391/67 15162 oder per e-mail an pressestelle@med.ovgu.de.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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