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26.10.2012 15:13

Internationale Ausrichtung wird messbarer Indikator

Stefanie Winde GB Unternehmenskommunikation
Charité-Universitätsmedizin Berlin

    IMS 2020 stellt sein Qualitätslabel in Berlin vor

    Ein Netzwerk bedeutender medizinischer Fakultäten in Europa und Australien ist auf dem Weg, das weltweit erste Qualitätslabel zum Messen des Niveaus der Internationalisierung medizinischer Ausbildung und Forschung zu entwickeln. Auf ihrem jährlichen Treffen, das im Kontext des World Health Summit 2012 an der Charité – Universitätsmedizin Berlin stattfand, präsentierten die Experten des Projekts International Medical School 2020 (IMS 2020) ihre ersten Ergebnisse. „Das IMS-Qualitätslabel wird uns einen großen Schritt voranbringen bei der weltweiten Vergleichbarkeit der Internationalisierung in medizinischer Ausbildung und Forschung“, erklärte Ulrike Arnold, Leiterin der Charité International Cooperation (ChIC) und Koordinatorin des Projekts IMS 2020. „Das Label will die Sichtbarkeit des Internationalisierungsniveaus an Medizinischen Fakultäten weltweit verbessern.“

    Das Qualitätslabel soll es international orientierten medizinischen Fakultäten ermöglichen, sich am Markt hervorzuheben. Sein Einsatz würde die Entwicklung effektiver und nachhaltiger Internationalisierungsstrategien weltweit anregen und fördern. IMS 2020 wird als dreijähriges Projekt im Rahmen des ERASMUS-Programms von der Europäischen Kommission gefördert. Projektpartner sind neben der Charité die Université René Descartes Paris, die Universität Antwerpen, La Sapienza Università in Rom, das schwedische Karolinska Institut, die Medizinische Universität Warschau, die Monash University in Melbourne sowie die Beratungsfirmen Brussels Education Service und CHE Consult.

    Im nächsten Schritt des Projekts werden die qualitativen und quantitativen Indikatoren getestet. IMS 2020 plant eine enge Kooperation mit den Partnern der M8 Alliance, um auch nord- und südamerikanische sowie asiatische Institutionen einzubeziehen. Die M8 Alliance ist ein Netzwerk von akademischen Gesundheitszentren und Medizinischen Universitäten, die sich der Förderung globaler Gesundheit verschrieben haben.

    Die positive Resonanz auf die Idee bei vielen Institutionen in Übersee, die beim World Health Summit präsent waren, lässt auf eine zukünftige Zusammenarbeit mit afrikanischen und anderen Entwicklungsländern hoffen. Damit würde das Qualitätslabel eine Bedeutung weit über Europa hinaus gewinnen. Die Akkreditierung medizinscher Fakultäten soll spätestens Anfang 2014 beginnen.

    Kontakt:
    Ulrike Arnold
    Charité International Cooperation (ChIC)
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    t: +49 30 450 576 031
    ulrike.arnold[at]charite.de


    Weitere Informationen:

    http://www.charite.de/
    http://www.worldhealthsummit.org/
    http://www.ims2020.net/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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