idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
20.12.2012 09:45

Dresdner Krebsforschung wächst: Neues Institut für Radioonkologie am Helmholtz-Zentrum Dresden

Dr. Christine Bohnet Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

    Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wird zum 1. Januar 2013 ein neues Institut für Radioonkologie gegründet. Institutsdirektor ist der Dresdner Krebsforscher Prof. Michael Baumann, der auch die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Dresden leitet sowie für das Dresdner OncoRay-Zentrum spricht.

    „Das neue Institut für Radioonkologie bringt die Krebsforschung in Dresden weiter voran. Wir wollen als starker Partner auf diesem Gebiet auftreten und insbesondere mit unseren Kolleginnen und Kollegen in der Helmholtz-Gemeinschaft die Strahlentherapie weiterentwickeln“, so der Wissenschaftliche Direktor des HZDR, Prof. Roland Sauerbrey. Am Dresdner Helmholtz-Zentrum beschäftigen sich Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner mit der Erforschung und Behandlung von Krebskrankheiten. Sie forschen an radioaktiven Substanzen und Medikamenten, entwickeln bildgebende Verfahren weiter und untersuchen neue Möglichkeiten hochpräziser Bestrahlungstechniken sowie neuartige Strahlungsarten wie laserbeschleunigte Protonenstrahlen.

    „Das neue Institut bündelt parallel zur Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie in Dresden die Strahlenforschung am HZDR als Teil des OncoRay-Zentrums“, erklärt der Direktor des neuen Instituts für Radioonkologie, Prof. Michael Baumann. Das HZDR, die TU Dresden und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden arbeiten schon lange im OncoRay-Zentrum auf dem Gebiet der Strahlenforschung zusammen, um die Strahlentherapie bei Krebs zu verbessern. „Das neue Institut ist ein Meilenstein unserer Kooperation, um eine besonders schlagkräftige Forschungsstruktur in der Radioonkologie in Dresden aufzubauen“, so der Krebsforscher weiter.

    Die Dresdner Strahlenforschung in der Onkologie hat das Ziel, die Heilung von Krebserkrankungen durch eine technisch optimierte und biologisch individualisierte Strahlentherapie zu verbessern. Die Forscher und Ärzte haben die Vision, die Bestrahlung präziser zu machen, den Tumor noch genauer zu treffen und das umliegende Gewebe besser zu schonen als es heute möglich ist.

    Das Institut für Radioonkologie hat vier Abteilungen. Die Mitarbeiter werden im neuen OncoRay-Gebäude arbeiten, welches gerade auf dem Gelände des Uniklinikums gebaut und eine Anlage für die Protonentherapie zur Krebsbehandlung beheimaten wird.

    +++++
    Weitere Informationen
    Prof. Michael Baumann
    über Dr. Ulrike Koch
    Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
    Tel. 0351 458-2596
    Ulrike.Koch@uniklinikum-dresden.de

    Am 27./28.12.2012 über Tel. 0351 458-2095/-5292 bzw. Michael.Baumann@uniklinikum-dresden.de

    Pressekontakt
    Dr. Christine Bohnet
    Pressesprecherin im HZDR
    Tel. 0351 260-2450
    c.bohnet@hzdr.de | www.hzdr.de
    Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    Bautzner Landstr. 400 | 01328 Dresden

    +++++
    Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:
    - Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
    - Wie kann man Krebserkrankungen mit bildgebenden Verfahren charakterisieren und wirksam behandeln?
    - Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
    Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen werden fünf Großgeräte mit einzigartigen Experimentiermöglichkeiten eingesetzt, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

    Das HZDR ist seit 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter – davon ca. 430 Wissenschaftler inklusive 160 Doktoranden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Physik / Astronomie
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).