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29.01.2013 15:48

Gemeinsame Vereinbarung sichert die Zukunft der mittelhessischen Universitätsmedizin

Caroline Link Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Justus-Liebig-Universität Gießen

    Zufriedenheit bei den Universitäten Gießen und Marburg

    Die heute der Öffentlichkeit vorgestellte gemeinsame Vereinbarung über die medizinische Versorgung Mittelhessens, die Sicherstellung von Forschung und Lehre an den Universitätskliniken Gießen und Marburg und die Verbesserung der Arbeitsplatzsicherheit wird von der Präsidentin der Philipps-Universität Marburg (UMR), Prof. Dr. Katharina Krause, und dem Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, nachdrücklich begrüßt. Die Vereinbarung mit der Rhön-Klinikum AG, so die beiden Präsidenten, beinhalte verbindliche Absprachen zu allen wesentlichen Themen und Herausforderungen der mittelhessischen Universitätsmedizin, so unter anderem eine Stärkung der Mitwirkungsrechte des Landes Hessen im Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Gießen und Marburg GmbH (UKGM), eine klare Perspektive für alle Rückkehrer in den Landesdienst, ein zweijähriges Stellenmoratorium (dessen Details mit den Betriebsräten und den Tarifpartnern auszugestalten sind) sowie konkrete Festlegungen für Investitionen an beiden Standorten.

    UMR-Präsidentin Prof. Krause verweist unter anderem auf die Festlegungen zur Partikeltherapie in Marburg: „Ich freue mich über das klare Bekenntnis der Rhön-Klinikum AG, im Laufe des Jahres 2013 das Partikeltherapiezentrum für die Patientenversorgung einzurichten.“ JLU-Präsident Prof. Mukherjee hebt die baulichen Vereinbarungen hervor: „Die Festlegung auf kurzfristig zu errichtende Neubauten für die Psychiatrie an beiden Standorten ist wegweisend.“ Die Dekane der beiden medizinischen Fachbereiche, Prof. Dr. Trinad Chakraborty (JLU) und Prof. Dr. Matthias Rothmund (UMR), sehen die gemeinsame Vereinbarung als eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung der strukturierten Kooperation in der mittelhessischen Universitätsmedizin: „Die Entscheidung, dass dauerhaft zwei medizinische Fachbereiche erhalten und gemeinsam entwickelt werden sollen, ist Bestätigung für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Kolleginnen und Kollegen beider Standorte.“

    Auch angesichts der Komplexität der Gespräche danken die beiden Universitätspräsidenten dem Land Hessen, insbesondere dem Ministerpräsidenten Volker Bouffier, für die durchgehende Einbindung der Universitäten Gießen und Marburg und die Wahrnehmung ihrer Interessen.

    Für den kommenden Donnerstag, 31. Januar 2013, 10 Uhr, lädt Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung der UKGM GmbH, zu einem Pressegespräch ein, an dem auch die beiden Universitätspräsidenten und Dekane teilnehmen werden.

    Kontakt:
    Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen
    Ludwigstraße 23, 35390 Gießen
    Telefon: 0641/99-12041

    Pressestelle der Philipps-Universität Marburg
    Biegenstraße 10, 35032 Marburg
    Telefon: 06421/28-26210


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-giessen.de
    http://www.uni-marburg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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