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14.02.2013 18:05

40+, Stress im Job und keine Zeit für Sport?

Constanze Steinke Pressearbeit
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Unimedizin sucht freiwillige Teilnehmer für die Studie „Effekte von Sport im Freien auf das körperliche Wohlbefinden“

    Die Abteilung Zentrale Physikalische Medizin, Rehabilitation und Sporttherapie an der Universitätsmedizin Greifswald plant gemeinsam mit der Unfallchirurgie und weiteren Partnern eine neue Studie. Diese richtet sich an Frauen und Männer der Altersgruppe 40+, die aufgrund ihrer beruflichen und familiären Situation nicht dazu kommen, Sport zu treiben. Die Teilnahme ist kostenfrei! Für Interessierte findet am Mittwoch, dem 20. Februar, um 15.00 Uhr im Hörsaal Nord (Klinikneubau Sauerbruchstraße) eine Informations- und Einführungsveranstaltung statt.

    Im Rahmen dieser Studie soll die Wirksamkeit von Bewegungskursen im Freien auf die psychische und physische Gesundheit und Prävention im Sinne einer Osteoporose- und Sturzprophylaxe sowie Erhaltung der Alltagsbelastbarkeit nachgewiesen werden. „Dafür suchen wir Teilnehmer, die im Arbeitsprozess stehen, älter als 40 Jahre alt sind, sich weniger als eine Stunde zusammenhängend am Tag im Freien aufhalten und keinen regelmäßigen Sport treiben“, erläuterte die Studienleiterin und Oberärztin Dr. Susanne Westphal. „Insbesondere möchten wir diejenigen erreichen, die motiviert sind, eigentlich mehr für ihre Gesundheit zu tun.“

    Die Studie läuft über zehn Wochen und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Gesundheitssport und Trainingsanalyse Greifswald. Nach Messung und Erfassung der persönlichen Ausgangssituation der Teilnehmer, das umfasst einen Fragebogen, motorische Tests, eine Blutentnahme und Messung der Kreislaufparameter, werden die Probanden in Kleingruppen aufgeteilt. Durch geschulte Therapeuten und Sportwissenschaftler sollen von März bis Mai 2013 wöchentlich zwei Trainingseinheiten von ca. 55 Minuten absolviert werden. Trainiert wird an speziell entwickelten Outdoor-Fitnessgeräten (Foto) auf dem Gelände des ESV Turbine Greifswald e.V. (Trelleborger Weg 33 a).

    Informations- und Einführungsveranstaltung

    Mittwoch, 20. Februar 2013, um 15:00 Uhr

    Hörsaal Nord; Klinikneubau, Sauerbruchstraße

    Anmeldung bitte mit Kontaktdaten per Email unter bgfumg@uni-greifswald.de oder direkt nach der Informationsveranstaltung.

    Im Anschluss erfolgen die Einteilung der Gruppen, die Ausgabe der Fragebögen, die Durchführung der Bewegungstest und die Blutentnahme. Bei Interesse an einer Teilnahme sollte dafür im Anschluss Zeit eingeplant werden.

    Dr. Susanne Westphal: „Oftmals gelingt es älteren Berufstätigen schlechter, den erhöhten Arbeitsstress und die oft einseitige körperliche Belastung auszugleichen. Ab den mittleren Lebensjahren führt der altersbedingte Abbau von Kraft, allgemeiner Muskelschwäche und Koordination bei einem bewegungsarmen Alltag zu einer erhöhten Sturzgefahr und einem erhöhten Osteoporoserisiko im Alter. Der Erhalt von Leistungsfähigkeit von Berufstätigen bei immer längeren Arbeitszeiten sowie der Mobilität im hohen Alter rücken somit in den Fokus von künftigen Gesundheitsförderungsprogrammen und auch der aktuellen Studie. Die Ergebnisse sollen im Spätsommer öffentlich gemacht werden.“

    Universitätsmedizin Greifswald
    Zentrale Physikalische Medizin, Rehabilitation und Sporttherapie
    OÄ Dr. med. Susanne Westphal
    Sauerbruchstraße, 17475 Greifswald
    T +49 3834 86-70 59
    E westphal@uni-greifswald.de
    http://www.medizin.uni-greifswald.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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