idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
19.02.2013 09:28

Die ältesten und die jüngsten Sammlungsschätze der Universität Greifswald

Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Mit der dritten Ausstellung „Wissen sammeln. Die digitalisierten Schätze der Universität Greifswald“ werden vom 26. Februar bis zum 26. Mai 2013 Sammlungsobjekte der Geologie und der Medizingeschichte präsentiert.
    Im Foyer der Universitätsbibliothek werden die Arbeitsergebnisse einer weiteren Projektphase bei der digitalen Erfassung von Objekten der 17 wissenschaftlichen Sammlungen der Universität vorgestellt. Das Projekt wird seit 2010 von der Leitung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald gefördert und in der Kustodie koordiniert.

    In den vergangenen Monaten haben Museologie-Studentinnen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen eines Praktikums hunderte Objekte der Paläontologie, Geologie und Mineralogie sowie der Geschichte des neuzeitlichen medizinischen Alltags digital erfasst. Das heißt, sie haben die Sammlungsobjekte fotografiert und digital inventarisiert. Nach wissenschaftlicher Recherche in Zusammenarbeit mit den Leitern der Sammlungen Dr. Stefan Meng und Dr. Hartmut Bettin haben die Praktikantinnen die Ausstellung mit Originalobjekten vorbereitet. Ein von Dr. Birgit Dahlenburg herausgegebener Ausstellungskatalog fasst diese Arbeit eindrucksvoll zusammen.

    Die Ausstellung führt mit 500 Millionen Jahre alten Trilobiten und Herzschrittmachern das älteste und eines der jüngsten Sammlungsobjekte aus Greifswald zusammen. Sie stehen zugleich stellvertretend für die Sammlungsvielfalt und den Sammlungsreichtum der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie der Universitätsmedizin Greifswald.
    Während eines Pressegespräches anlässlich der Ausstellung „Wissen Sammeln. Die digitalisierten Schätze der Greifswalder Universität − Sammlungsobjekte der der Geologie und der Medizingeschichte“ stellen wir Ihnen außergewöhnliche Stücke und die teilweise sehr bewegende Geschichte ihrer Sammler vor.

    Pressegespräch „Wissen sammeln“
    Freitag, 22. Februar 2012, 10:30 Uhr
    Tagungssaal der Universitätsbibliothek
    Felix-Hausdorff-Straße 10, 17489 Greifswald

    Ausstellungseröffnung
    Dienstag, 26. Februar 2013, 18:00 Uhr
    Foyer der Universitätsbibliothek
    Felix-Hausdorff-Straße 10, 17489 Greifswald

    Die Universität Greifswald besitzt mit ihren 17 wissenschaftlichen Sammlungen und 5,74 Millionen Einzelobjekten ein unschätzbares kulturelles Erbe. Seit der Gründung der Universität Greifswald 1456 wurden diese Sammlungen von engagierten und interessierten Wissenschaftlern auf Sammelreisen und Exkursionen zusammengetragen und dienten der praxisnahen Ausbildung und wissenschaftlichen Forschungen.
    Seit 2010 läuft Universität ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt zu den wissenschaftlichen Sammlungen, das auf eine Umsetzung der Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom 2011 zur Entwicklung der universitären Sammlungen als Forschungsinfrastrukturen zielt.

    Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit von Kustodie mit der Universitätsbibliothek und dem Universitätsrechenzentrum der Universität Greifswald sowie digiCULT-Verbund eG. Seit 2012 gibt es ein Internetportal zu den Sammlungen. Das Portal unter der Adresse www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de bietet Wissenschaftlern, Studierenden und Interessenten einen digitalen Zugang zum Sammlungsreichtum der Universität Greifswald.

    Als Gesprächspartner stehen Ihnen beim Pressegespräch zur Verfügung:
    Dr. Birgit Dahlenburg − Leiterin der Kustodie der Universität Greifswald
    Rita Sauer, M.A. − Projektmitarbeiterin Kustodie
    Dr. Hartmut Bettin –Sammlungsleiter Medizingeschichte
    Dr. Stefan Meng – Sammlungsleiter Geologie
    Prof. Dr. Ralf Schneider – Leiter Universitätsrechenzentrum
    Nicole Eichler und Eveline Rast − Studierende der Museologie an der der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Weitere Informationen
    Wissenschaftliche Sammlungen der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald http://www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de/
    Digitalisierungsprojekt http://www.uni-greifswald.de/digitalisierung
    Sammlungsobjekt des Quartals http://www.uni-greifswald.de/leben/freizeit-kultur/museen/sammlungsobjekte.html
    Pressemitteilung des Wissenschaftsrates „Verborgene Schätze bergen − Wissenschaftliche Sammlungen besser für die Forschung nutzen“ http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=347&=

    Ansprechpartnerin an der Universität Greifswald
    Dr. Birgit Dahlenburg
    Leiterin der Kustodie
    Domstraße 11, 17487 Greifswald
    Telefon 03834 86-1122/-1123
    kustodie@uni-greifswald.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geowissenschaften, Medizin
    regional
    Pressetermine
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).