idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
07.02.2014 15:06

Lärm macht krank - Wissenschaftsdebatte live in Wiesbaden

Hanns-J. Neubert Vorstand
TELI - Journalistenvereinigung für technisch-wissenschaftliche Publizistik

    TELI Wissenschaftsdebatte live:

    Lärm macht krank: Ursachen, Vermeidung, Forderungen

    Was hat die Lärmforschung dazu beigetragen, dass die Bürger ruhiger schlafen können? Welche Konsequenzen soll die Politik daraus ziehen?

    „Wissenschaftsdebatte Live“ in Wiesbaden zum Thema „Lärm“:

    Freitag, 14. Februar ab 10:00 Uhr
    im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden

    Schon vor über 150 Jahren schien den Menschen der Lärm in den Städten unerträglich. Schopenhauer verfasste 1851 eine erste Streitschrift „Über Lärm und Geräusche“. Auch Goethe, Kant und Jean Paul beschwerten sich über Lärm. Der Philosoph Theodor Lessing schrieb eine Kampfschrift gegen den Lärm im Jahre 1908: „Die Autorennen mitten durch den starken Verkehr Hessens hindurch waren schon mehr als bedenklich“. Erste Anti-Lärm-Gesetze gab es in New York, London und auch in Nürnberg vor über 100 Jahren. Seitdem erforscht die Wissenschaft die Auswirkungen von Lärm und tüfteln Ingenieure an immer neuen Lösungen zur Lärmvermeidung.

    Seit 1999 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Forschungsverbund „Leiser Verkehr“ mit jährlich fünf Millionen Euro.

    Doch der Lärm ist derweil vielerorts unerträglich geworden und nimmt weiter zu. Hat die Lärmforschung irgend etwas dazu beigetragen, dass die Bürger ruhiger schlafen können? Oder war alles nur rausgeworfenes Steuergeld?

    Protagonisten der Lärmforschung, aber auch Politiker, Wirtschafts- und Behördenvertreter sollen den Bürgern dazu Rede und Antwort stehen.

    Bei der „Wissenschaftsdebatte live“ http://www.wissenschaftsdebatte.de der Journalistenvereinigung für Technisch-Wissenschaftliche Publizistik TELI http://www.teli.de sind es die Bürger und Steuerzahler, die die Fragen stellen. Sie dürfen erwarten, dass sie ehrliche Antworten bekommen.

    Programm:

    Eröffnung und Begrüßung:

    Peter H. Niederelz, Vorsitzender der TELI in Rhein-Main: Begrüßung
    Arno Goßmann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden: Grußwort für die Landeshauptstadt
    Hanns-J. Neubert, TELI-Vorstandsmitglied: Warum Wissenschaftsdebatte?

    Präsentationen:

    Dr. habil. René Weinandy, Umweltbundesamt:
    Möglichkeiten zur Vermeidung von Bahnlärm

    Dr. Ullrich Isermann, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR):
    Möglichkeiten zur Verminderung von Fluglärm

    Michael Jäcker-Cüppers, Vorsitzender Vorsitzender des Arbeitsrings Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik:
    Möglichkeiten zur Verminderung von Straßenlärm

    Dipl. Psych. Dirk Schreckenberg, Zentrum für Angewandte Psychologie, Umwelt- und Sozialforschung (ZEUS GmbH) (ZEUS), Schreckenberg Consulting & Research:
    Lärmwirkungsforschung

    Karl Falkenberg, Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission
    Lärmminderungsstrategien der EU

    Moderation:

    Maren Schüpphaus, Dialogimpulse, München

    Die Veranstaltung ist öffentlich.
    Sie wird anschließend online weitergeführt unter http://www.wissenschaftsdebatte.de
    Rege Diskussionbeteiligung erwünscht.
    Sie endet gegen 15:00 Uhr
    Anmeldungen werden erbeten an: peter.h.niederelz@teli.de oder an vorstand@teli.de


    Weitere Informationen:

    http://www.wissenschaftsdebatte.de
    http://www.teli.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Wirtschaftsvertreter, jedermann
    Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay