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01.10.2015 13:01

Alphabetisierung: Von anderen Ländern lernen? Ergebnisworkshop des DIE-Forschungsprojektes EU-Alpha

Beate Beyer-Paulick Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V.

    Bonn, 1. Oktober 2015. Was sind gute Handlungsansätze und Kampagnen für die Verbesserung der grundlegenden Lesekompetenzen in der Gesellschaft eines Landes? Welche Akteure sind in die Alphabetisierung involviert und welche Konstellationen und Kooperationen sind besonders gewinnbringend für die Alphabetisierung? Antworten gibt das Forschungsprojekt „EU-Alpha“.

    EU-Alpha untersuchte in sechs Ländern (Dänemark, England, Frankreich, Niederlanden, Österreich und der Türkei) Strukturen, die für die Alphabetisierung besonders wichtig sind. Dabei wurden insbesondere die Finanzierung, politische und gesellschaftlich relevante Akteure und deren Interaktion sowie Kampagnen für die Alphabetisierung unter die Lupe genommen. Für das Projekt wurden Daten von PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) detailliert ausgewertet und mit andern Daten - wie z.B. den Bildungsausgaben eines Landes - gekoppelt. Zum anderen wurden in den ausgewählten Ländern selbst Experteninterviews mit zentralen Akteuren der Alphabetisierung geführt, um die relevanten Strukturen, Akteure und Kampagnen aufzudecken.

    Am 22. Oktober werden die zentralen Ergebnisse in Bonn vorgestellt. Das Projektteam von EU-Alpha wird dabei unterstützt von einer Reihe internationaler Expertinnen und Experten aus den untersuchten Ländern, die spezielle Strukturen der Alphabetisierung in ihren Ländern vorstellen und kritisch hinterfragen werden. Als Expert/inn/en vor Ort sind David Mallows (NRDC, London), Arjan Beune (Stiftung Lesen und Schreiben, Den Haag) und Doris Wyskitensky (Bundesministerium für Bildung und Frauen, Wien). Als Experte, der die internationale Bildungsberichterstattung und deren Auswirkungen auf nationale Politiken beleuchtet, ist William Thorn von der OECD eingeladen. Der Workshop wird in deutscher und englischer Sprache stattfinden, Übersetzungen in beide Richtungen werden allen Teilnehmenden angeboten. Eine Anmeldung zum Workshop ist noch bis zum 6. Oktober möglich. Weitere Informationen dazu finden sie unter:
    www.die-bonn.de/weiterbildung/veranstaltungskalender


    Weitere Informationen:

    http://www.die-bonn.de/weiterbildung/forschungslandkarte/projekt.aspx?id=704
    http://www.die-bonn.de/weiterbildung/veranstaltungskalender


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


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