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29.01.2016 09:56

Identität und Dialog

Stephan Laudien Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Theologen der Universität Jena veranstalten am 3. Februar den öffentlichen Studientag 2016

    „Beschneidung – Kopftuch – Kirchenasyl: Religion und Recht im Widerstreit“, so lautet der Titel einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Mittwoch (3. Februar) ab 18.15 Uhr im Hörsaal 3 am Jenaer Uni-Campus (Carl-Zeiß-Straße 3). Über dieses Thema diskutieren der Strafrechtler Prof. Dr. Dr. h. c. Heiner Alwart von der Universität Jena und Vertreter der drei betroffenen Religionsgemeinschaften: der christliche Theologe PD Dr. Alf Christophersen von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg, die Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck von der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt/M. und die islamische Theologin und Juristin Hamideh Mohagheghi von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Dicke von der Universität Jena wird moderieren. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

    Religiöse Bildung in der pluralen Gesellschaft

    Die Podiumsdiskussion beschließt den Studientag der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dessen Motto lautet in diesem Jahr „Identität & Dialog. Religiöse Bildung in der pluralen Gesellschaft“. Eingeladen sind Pfarrerinnen und Pfarrer, Religionslehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen, sich bei Kurzvorträgen und in verschiedenen Workshops mit dem Thema Religiöse Bildung auseinanderzusetzen. „Wir bieten den Teilnehmern den Studientag als Plattform für einen regen Erfahrungsaustausch an“, sagt Prof. Dr. Michael Wermke, der den Studientag gemeinsam mit Prof. Dr. Katharina Bracht vorbereitet hat. Für Lehrerinnen und Lehrer ist der Studientag zugleich eine anerkannte Fortbildung: Das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) erkennt den Studientag ebenso als Fortbildung an wie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.

    Das Thema Religiöse Bildung sei aktuell von großer Bedeutung, sagt die Kirchenhistorikerin Prof. Dr. Katharina Bracht: „Religiöse Bildung ist unverzichtbar für die Entwicklung einer eigenen Identität und zugleich liefert sie das Rüstzeug für die Fähigkeit zum Dialog“. Ihr Kollege, der Religionspädagoge Michael Wermke, ergänzt: „Das schließt die Fähigkeit zur Selbstreflexion mit ein.“

    Beim Studientag wird es in den Rosensälen der Universität (Fürstengraben 27) ab 9 Uhr u. a. um die Perspektiven kirchlichen Bildungshandelns in der pluralen Gesellschaft gehen. Außerdem wird das Thema religiöser Bildung im Spannungsfeld von Identitätssuche und Dialogbereitschaft aus verschiedenen theologischen Perspektiven beleuchtet. Nach einführenden Kurzvorträgen werden die Themen in interdisziplinär angelegten Workshops vertieft. Auch zu diesem Teil des Studientages sind interessierte Gäste willkommen.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Michael Wermke / Prof. Dr. Katharina Bracht
    Theologische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Fürstengraben 6, 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 941171 oder 941135
    E-Mail: Michael.Wermke[at]uni-jena.de / katharina.bracht[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.theologie.uni-jena.de/studientag - Das Programm des Studientags


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Recht, Religion
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     

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