idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
02.03.2016 15:21

Sicherer Cloud-Speicher und Navigations-App für Rollstuhlfahrende: h_da-Projekte auf der CeBIT 2016

Simon Colin Hochschulkommunikation
Hochschule Darmstadt

    Darmstadt – Mit zwei Forschungsprojekten ist die Hochschule Darmstadt (h_da) am Gemeinschaftsstand hessischer Hochschulen auf der weltgrößten Informationstechnikmesse CeBIT in Hannover beteiligt. Vom 14. bis 18. März präsentieren sich die Projekte aus dem Fachbereich Informatik in Halle 6 an Stand C 18 im Rahmen des Technologie Transfer Netzwerk Hessen.

    „AChord“: Sicherer Cloud-Speicher
    „AChord“ ist eine offene, plattformunabhängige und dezentrale Kommunikationstechnologie, die Nachrichten und Dateien „Ende-zu-Ende“ verschlüsselt, somit abhörsicher überträgt und geschützt speichert. Das h_da-Team um Prof. Dr. Alois Schütte aus dem Fachbereich Informatik hatte auf dieser Basis bereits einen sicheren Instant Messenger-Dienst als What´s App-Alternative für die Betriebssysteme Android und IOS entwickelt: „AChord.im“.
    Auf der CeBIT 2016 zeigen die h_da-Informatikerinnen und Informatiker nun einen sicheren Cloud-Speicher für Unternehmen und Privatpersonen, der ohne zentrale Server auskommt, Daten und Nachrichten digital schreddert, die einzelnen Schnipsel verschlüsselt und dann auf mehrere weltweit verteilte Knoten ablegt. Darüber hinaus präsentiert das h_da-Team am CeBIT-Stand weitere AChord-Projekte, darunter den sicheren Datei-Transfer „aftp“, „async“ für eine risikofreie Dateisynchronisation auf mehreren Endgeräten wie Smartphone und Tablet, „ashare“ für ein gefahrloses Teilen von Dokumenten und „achordfs“, ein sicheres Dateisystem für Windows, Mac und Linux.

    „Wheel Scout Indoor & Outdoor“: Mobile Navigation für Rollstuhlfahrende
    Die von einem Informatik-Team der h_da entwickelte App „Wheel Scout Indoor & Outdoor“ ist nun auch mit einer Sprachsteuerung ausgestattet. Die Anwendung unterstützt Rollstuhlfahrende bei der mobilen Navigation außerhalb und innerhalb von Gebäuden. Angezeigt wird, ob der Weg barrierefrei (grün), eingeschränkt barrierefrei (orange) oder nicht zu bewältigen ist (rot). Nutzerinnen und Nutzer können neue Barrieren selbst eintragen und sich individuelle Profile entsprechend ihrer Fähigkeiten anlegen.
    Die neuerdings integrierte Sprachsteuerung erleichtert die Bedienbarkeit durch einfache Befehlseingaben wie „Zeige mir den Weg von hier zum Hochhaus C 10 der Hochschule Darmstadt.“ Die Sprachsteuerungs-Software wurde entwickelt vom European Media Laboratory (EML) aus Heidelberg und in Kooperation mit dem Wheel Scout-Team in die App integriert. Für die Darstellung der Routen greift die App über eine technische Schnittstelle auf das Kartenprogramm „Open Street Map“ zu und nutzt hier die Funktionalität der so genannten „Points of Interest“, mit denen Sehenswürdigkeiten markiert werden. „Wheel Scout“ markiert hingegen Barrieren mit eigens dafür entworfenen Barriere-Symbolen. Die App funktioniert als plattformunabhängige Web-Anwendung auf mobilen Geräten und Desktop-PCs. In Hannover zeigt das Entwicklerteam um Prof. Dr. Bettina Harriehausen-Mühlbauer den neuesten Wheel-Scout-Prototypen.

    Fachliche Ansprechpartner für die Medien

    Hochschule Darmstadt
    Fachbereich Informatik
    Schöfferstraße 8b D-64295 Darmstadt

    Prof. Dr. Bettina Harriehausen-Mühlbauer (Projekt „Wheel Scout Indoor & Outdoor“)
    Tel +49.6151-16-8485
    Mail bettina.harriehausen-muehlbauer@h-da.de

    Prof. Dr. Alois Schütte (Projekt „AChord“)
    Tel +49.6151-16-8435
    Mail alois.schuette@h-da.de
    Web http://achord.fbi.h-da.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).