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30.11.2018 11:01

HTWK Leipzig baut „Angewandte Digitalisierung“ aus

Franka Platz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

    Landeshaushalt sieht zusätzliche Professuren für ein neues Querschnittsprofil vor

    An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) werden die bestehenden Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung weiter ausgebaut: Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat beschlossen, zwei neue, zusätzliche Professuren für das geplante Querschnittsprofil „Angewandte Digitalisierung“ an der HTWK Leipzig einzurichten. Diese Professuren werden aus Haushaltsmitteln finanziert und sollen Themen an den Schnittstellen zwischen Digitalisierung und den bestehenden anwendungsbezogenen Fachgebieten der HTWK Leipzig entwickeln.

    An der HTWK Leipzig sind aktuell 6.186 Studierende eingeschrieben, mehr als drei Viertel in einem ingenieur- oder informationswissenschaftlichen Fach wie Informatik, Bauwesen, Maschinenbau, Energietechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik oder Medientechnik.
    Zudem wird sich die Deutsche Telekom AG in einem bundesweit einmaligen Umfang an der HTWK Leipzig engagieren, um Lehre, Forschung und Transfer im Themenfeld der Digitalisierung zu stärken. Geplant ist die Einrichtung mehrerer Studiengänge an einer Fakultät „Digitale Transformation“ mit perspektivisch 500 Studierenden.

    Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig: „Die HTWK Leipzig ist bereits jetzt eine der forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland und die am stärksten von Studierenden nachgefragte HAW in Sachsen. Unsere Hochschule ist das ingenieurwissenschaftliche Zentrum der Region; unsere Professoren, Mitarbeiter und unsere Studierenden ein wichtiger Standortvorteil für Leipzig. Dieser Rolle werden wir mit dem neuen Querschnittsprofil „Angewandte Digitalisierung“ künftig noch besser gerecht. Digitalisierung ist ein Querschnittsthema – in Verbindung mit unseren bestehenden vielfältigen technischen Fächern und mit den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Kultur können wir Impulse für die Umsetzung der digitalen Transformation hier in der Region setzen.“

    Aline Fiedler, hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Digitalisierung ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für die Entwicklung unseres Freistaates. Dies wird sich auch im Wissenschaftsbereich noch verstärkt widerspiegeln müssen. Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben insbesondere durch ihre Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft dafür ein großes Potential. Dieses wollen wir aufgreifen und mit der Einrichtung der Digitalisierungsprofessoren in Leipzig einen weiteren Akzent setzen. Damit soll das Thema Digitalisierung einen neuen Impuls erhalten, wohl wissend, dass die Entwicklung - auch begleitetet durch die Wissenschaftspolitik – weitergehen muss.“

    Holger Mann, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Die Koalition untersetzt das Zukunftsfeld ‚Digitalisierung‘ inhaltlich bei Lehre und Forschung. Mit zwei zusätzlichen Professuren für Angewandte Digitalisierung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig setzen wir einen neuen Impuls an den Schnittstellen verschiedener Fächer. Die HTWK Leipzig wird so in die Lage versetzt, ein Querschnittsprofil zur Angewandten Digitalisierung aufzubauen. Zudem wird ihre Grundfinanzierung gestärkt. Neben den beiden Professuren sollen hierfür jährlich weitere 300.000 Euro zur Verfügung stehen. In Kombination mit den drei Millionen Euro für interdisziplinäre und angewandte Forschung im Bereich der Digitalisierung aus Mitteln der Landesforschungsförderung ist der neue Akzent im Wissenschaftshaushalt deutlich erkennbar.“


    Weitere Informationen:

    http://www.htwk-leipzig.de


    Bilder

    An der HTWK Leipzig wird künftig ein Querschnittsprofil „Angewandte Digitalisierung“ aufgebaut.
    An der HTWK Leipzig wird künftig ein Querschnittsprofil „Angewandte Digitalisierung“ aufgebaut.
    Foto: Stephan Flad/HTWK Leipzig
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    Digitalisierung im Bauwesen mit der BIM-Methode.
    Digitalisierung im Bauwesen mit der BIM-Methode.
    Foto: Robert Weinhold/HTWK Leipzig
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Elektrotechnik, Gesellschaft, Informationstechnik, Maschinenbau, Medien- und Kommunikationswissenschaften
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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