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27.06.2019 16:19

Professoren wünschen sich mehr Zeit für die Forschung. Ausgabe 2/2019 der „Beiträge zur Hochschulforschung“ erschienen

Dr. Lydia Hartwig IHF
Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung

    Etwa zwei Drittel der Professorinnen und Professoren an bayerischen Universitäten sind mit ihrer Arbeitssituation zufrieden oder sehr zufrieden. Das ergibt eine Befragung an bayerischen Universitäten, über deren Ergebnisse die aktuelle Ausgabe der „Beiträge zur Hochschulforschung berichtet. Eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Arbeitssituation spielt die Zeitaufteilung zwischen Lehre, Forschung und akademischer Selbstverwaltung.

    Laut der Projektleiterin der Studie, Professor Dr. Yvette Hofmann, wenden die Professoren in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie den Sprach- und Kulturwissenschaften nur etwa ein Viertel der Zeit für die Forschung auf und mehr als ein Drittel für die Lehre. „Sie wünschen sich unabhängig von ihrer Fachzugehörigkeit mehr Zeit für die Forschung“. Angesichts der Tatsache, dass sich das deutsche Universitätssystem im internationalen Vergleich durch ein deutlich höheres Lehrdeputat auszeichne, komme diesen Ergebnissen im internationalen Wettbewerb eine besondere Bedeutung zu, so die Autorin.

    Weitere spannende Artikel der soeben erschienenen Ausgabe 2/2019 vermitteln aktuelle Ergebnisse aus der Studierendenforschung:

    Angesichts der bildungspolitischen Bemühungen zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung greift der Artikel von Gunther Dahm, Christian Kerst, Caroline Kamm, Alexander Otto und Andrä Wolter anhand einer Auswertung der amtlichen Statistik die Frage auf, ob nichttraditionelle Studierende im Vergleich zu Studierenden mit schulischem Bildungsabschluss gleichermaßen studierfähig sind und einen vergleichbaren Studienerfolg erreichen.

    Studierende an privaten Hochschulen müssen im Unterschied zu Studierenden an staatlichen Hochschulen häufig Studium und Beruf koordinieren. Auf Basis einer Auswertung von Daten des nationalen Bildungspanels zeigt Sonja Herrmann in ihrem Artikel, dass für diese Gruppe die Machbarkeit des Studiums sowie die spätere Beschäftigungsfähigkeit einen besonders hohen Stellenwert haben.

    Mit den geschlechtsspezifischen Einstellungen von Studierenden zu Studium und Beruf befasst sich der Artikel von Elke Wolf. In ihrer Befragung von Studierenden der Hochschule München stellt sie fest, dass die Einstellungen von Studierenden zu der in Hochschule und Arbeitswelt wahrgenommenen Chancengleichheit in vielen Punkten durch das Geschlecht und durch traditionelle Rollenbilder beeinflusst sind.

    Studienverlaufsstatistiken enthalten für die Hochschulen wichtige Kennzahlen zur Beurteilung von Studiengängen, Modulen und Prüfungen. Torben Güldener, Ivonne Driesner, Mona Arndt und Falk Radisch erläutern in ihrem Artikel Umsetzungsmöglichkeiten und -hindernisse von Studienverlaufsstatistiken und geben den Hochschulen Empfehlungen zur nachhaltigen Implementierung.

    Die „Beiträge zur Hochschulforschung" sind eine der führenden wissenschaftlichen Zeitschriften im Bereich der Hochschulforschung im deutschen Sprachraum mit einem anonymen Peer-Review-Verfahren. Sie zeichnen sich durch hohe Qualitätsstandards, ein breites Themenspektrum und eine große Reichweite aus. Die Zeitschrift veröffentlicht quantitative und qualitative empirische Analysen, Vergleichsstudien, Überblicksartikel und Einblicke in die Praxis.

    Die Ausgabe 2/2019 kann entweder über die Homepage http://www.bzh.bayern.de/ als pdf-Datei heruntergeladen oder in gedruckter Form per E-Mail bestellt werden
    (sekretariat@ihf.bayern.de).


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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