Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
19.02.2020 16:09

Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Martin Käßler Presse und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

    Ilmenau/Halle (Saale), 19. Februar 2020: Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

    Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
    Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik (IOSB-AST) entwickeln einen autonomen Wasserrettungsroboter, der künftig in Schwimmbädern und Freigewässern zum Einsatz kommen soll, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. „Noch immer ertrinken in Deutschland jedes Jahr etwa 500 Menschen. In ganz Europa sind es sogar 37.000 Personen, die auf diese Weise ums Leben kommen“, betont Sven Thomas vom Wasserrettungsdienst.

    Für das Fraunhofer IOSB-AST stellt das neu zu entwickelnde Rettungssystem eine
    Erweiterung des Portfolios im Bereich der Unterwasserrobotik dar. Die ferngesteuerten und autonomen Fahrzeuge des Instituts werden bereits seit Jahren erfolgreich auf dem
    internationalen Markt verkauft und bilden in vielen Forschungsprojekten die Grundlage zur Gewinnung neuen Wissens im Maritimen Bereich.

    Ein weiterer Projektpartner ist die Bäder Halle GmbH, ein Unternehmen der Stadtwerke Halle GmbH. Die halleschen Bäder sind überregional für ihr Engagement in Sicherheitsfragen bekannt und unterstützen die Entwicklung und den Einsatz des Wasserrettungsroboters. So wird dann auch im November 2020 ein hallesches Schwimmbad als praktisches Testfeld für das erste Demonstrationsgerät dienen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Martin Käßler, +49 3677 461-128, martin.kaessler@iosb-ast.fraunhofer.de (Presse)
    Helge Renkewitz, +49 3677 461-170, helge.renkewitz@iosb-ast.fraunhofer.de (Projektleiter)


    Anhang
    attachment icon Presseinformation als PDF

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Informationstechnik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay