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06.10.2020 15:11

Fachtagung thematisiert seelische Gesundheit und Gewalt in der Schule

Ralf-Peter Witzmann Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

    Die Ergebnisse der Brandenburger Kinder- und Jugendgesundheitsstudie HBSC (»Health Behaviour in School-aged Children«) stehen am Donnerstag, 8. Oktober 2020, von 13 bis 18 Uhr im Mittelpunkt einer Online-Fachtagung der BTU Cottbus–Senftenberg.
    Im Rahmen der Online-Fachtagung „Seelisch gesund und gewaltfrei in der Schule“ werden ausgewählte Ergebnisse der aktuellen Studie zum psychischen Wohlbefinden und zum Sozialverhalten von Brandenburger Schülerinnen und Schülern präsentiert. Daran anknüpfend werden in themenbezogenen Online-Workshops Praxisprojekte und Programme der schulischen Gesundheitsförderung sowie der schulischen Gewaltprävention vorgestellt und ein Erfahrungsaustausch initiiert.

    Die Fachtagung richtet sich an Brandenburger Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit und Bildung. Über 70 Lehrkräfte, Schulleiter*Innen, Schulsozialarbeiter*Innen und Fachkräfte aus dem Bereich Gesundheitsförderung haben sich zur Fachtagung angemeldet.

    Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Ludwig Bilz, der im Institut für Gesundheit der BTU das Fachgebiet Pädagogische Psychologie leitet, wurde im Mai dieses Jahres die Brandenburger Kinder- und Jugendgesundheitsstudie gemeinsam mit zwei brandenburgischen Ministerien sowie der AOK Nordost veröffentlicht. Sie liefert wichtige Erkenntnisse über die gesundheitliche und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Brandenburg.

     „Ich freue mich über das große Interesse an den Ergebnissen der HBSC-Studie und am Thema Psychische Gesundheit und Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern in einer für die Schulen und auch für die Kinder und Jugendlichen besonders herausfordernden Zeit“, erklärt Professor Bilz, der auch die wissenschaftliche Leitung der Tagung inne hat. „Mit Hilfe der für Brandenburg repräsentativen Daten der HBSC-Studie können wir erstmals verlässliche Aussagen über den Gesundheitsstatus von Heranwachsenden machen und Präventionsbedarfe ableiten. Mit Hilfe von Folgeerhebungen im Abstand von vier Jahren werden wir langfristige Entwicklungen der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens nachzeichnen können.“

    Hintergrund

    Die HBSC-Studie stellt im Turnus von vier Jahren Daten zur Gesundheit sowie zu gesundheitsbezogenen Wahrnehmungen und Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern im Alter von ca. 11 bis 15 Jahren zur Verfügung. Es handelt sich um die weltweit größte Studie zur Kinder- und Jugendgesundheit und für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) um eine der wichtigsten Datengrundlagen für die international vergleichende Gesundheitsberichterstattung.

    Das Land Brandenburg hat sich 2018 zum ersten Mal mit einer eigenen repräsentativen Stichprobe an der letzten internationalen HBSC-Erhebungswelle beteiligt. Mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS), des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg sowie der AOK Nordost hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) insgesamt über 3.000 Brandenburger Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5, 7 und 9 an allen Schulformen befragt.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. phil. Ludwig Bilz
    Pädagogische Psychologie
    Institut für Gesundheit
    T +49 (0) 3573 85-720
    ludwig.bilz(at)b-tu.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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