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18.12.2020 17:54

BTU-Wissenschaftlerin erhält Werner-Boie-Preis

Ralf-Peter Witzmann Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

    Franka Schuster vom Lehrstuhl IT-Sicherheit der Brandenburgischen Technischen Universität BTU Cottbus–Senftenberg erhält den Preis der Technischen Universität Dresden für ihre Arbeit an Methoden zur selbstlernenden Anomalieerkennung und IT-Sicherheitsmessung in Netzen der Energieversorgung.

    „Mit diesem Preis würdigen wir junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, so Professor Dr.-Ing. Michael Beckmann, Dekan an der Technischen Universität Dresden, der eigens für die Preisübergabe an die BTU reiste. „Auch in der Versorgungsinfrastruktur beschäftigen uns zunehmend Fragestellungen der Netzsicherheit und hier leistet Frau Schuster mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag“, führt Prof. Beckmann weiter aus.

    Im Rahmen ihrer Arbeit am 2018 neu gegründeten Lehrstuhl für IT-Sicherheit befasst sich Franka Schuster mit Fragen der IT-Sicherheit im Kraftwerk und erarbeitet dazu Methoden für eine automatisierte Sicherheitsbewertung und Anomalieerkennung. Diese Arbeitspakete waren in den BMBF-Projekten SICIA (Security Indicators for Critical Infrastructure Analysis) und INDI (Intelligente Intrusion-Detection-Systeme für Industrienetze) angesiedelt. Die Forschung auf beiden Gebieten wird durch Kooperation mit dem Energieerzeugungsunternehmen LEAG möglich, das den nötigen Zugang zu Kraftwerksinfrastrukturen gewährt und Partner in beiden Projekten war.

    Die Tätigkeiten im INDI-Projekt, das sich mit der Anwendung maschineller Lernverfahren für die Angriffserkennung in Prozessnetzen befasste, sind Kern der Promotion von Franka Schuster. Mit ihrer Forschungsarbeit wendet sie sich vor allem an Betreibende von Energieerzeugungsanlagen und -netzen und befördert damit den direkten Wissens- und Technologietransfer in die Anwendung. Als Fortsetzung dieser Forschung ist im September dieses Jahres das BMBF-Projekt WAIKIKI (Wissensbasierte Anomalieerkennung mittels Künstlicher Intelligenz in Kritischen Infrastrukturen) gestartet, in dem vor allem Nutzungsaspekte bei der Anomalieerkennung im Mittelpunkt stehen.

    Hintergrund

    Die Technische Universität Dresden veranstaltet das Kraftwerkstechnische Kolloquium bereits seit 53 Jahren. Der Kongress hat sich zu einer wissenschaftlich-technischen Plattform der Energie- und Kraftwerksbranche entwickelt und versammelt jährlich rund 1000, vorrangig aus der Industrie stammende Teilnehmende, die sich auf über 100 Fachvorträgen und der Firmenmesse (2020: 65 Aussteller) austauschen. Das 53. Kraftwerkstechnisches Kolloquium findet am 5. und 6. Oktober 2021 statt.
    Werner Boie war Ingenieur und Hochschullehrer aus Dresden, der vor allem auf dem Gebiet der Verbrennung, Feuerungstechnik und Wärmetechnik tätig war. Die Veranstalter*innen, zu denen auch die Professur für Energieverfahrenstechnik zählt, widmeten dem ehemaligen Dekan der Fakultät Maschinenwesen und Direktor des Instituts für Wärmetechnik und Wärmewirtschaft den nach ihm benannten Preis und zeichnen damit auf dem jährlich stattfindenden Kraftwerkstechnischen Kolloquium zukunftsweisende und herausragende Forschungsarbeiten aus.

    Pressekontakt:
    Kathrin Schlüßler
    Stabsstelle Kommunikation und Marketing
    T +49 (0) 355 69-2115
    kathrin.schluessler(at)b-tu.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Franka Schuster
    IT-Sicherheit
    franka.schuster(at)b-tu.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Energie, Informationstechnik
    überregional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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