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04.05.2021 20:04

Antisemitismus im Fokus von »Open BTU«

Ralf-Peter Witzmann Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

    Die öffentliche Online-Vorlesungsreihe startet am Mittwoch, 5. Mai 2021, 17:30 Uhr, mit einem Vortragsabend von vier Expert*innen zum Thema »Antisemitismus – damals und heute« in das Sommersemester.

    Vortragende sind: Prof. Dr. Thomas Brechenmacher – Universität Potsdam, Karen Jungblut – University of Southern California, USC Shoah Foundation sowie Nicole Nocon und Steven Schindler – generationE. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser für sie kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Der Zugang zum Online-Hörsaal ist unter https://www.b-tu.de/weiterbildung/offene-hochschule/open-btu zu finden. Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich.

    1. Vortrag: Judenfeindschaft in Deutschland – Antisemitismus in der Moderne
    Immer wieder gibt es in den Medien besorgniserregende Berichte über antisemitische Übergriffe. Diese judenfeindlichen Vorfälle sind nicht neu und reichen bis weit in die Antike zurück. Prof. Brechenmacher wird in seinem Vortrag die Geschichte des modernen Antisemitismus beleuchten und Kontinuitäten, aber auch Diskontinuitäten zu gegenwärtigen Formen der Judenfeindschaft aufzeigen. Hierbei geht er der Frage nach: In welcher Gestalt begegnet uns Antisemitismus, und ist er immer sofort erkennbar?

    Dozent: Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Universität Potsdam, Historisches Institut, Professor für Neuere Geschichte (deutsch-jüdische Geschichte)

    2. Vortrag: Die Shoah Foundation – Zeitzeugenarbeit für zukünftige Generationen
    Erinnerungen an den Holocaust in der Zukunft – wie werden diese aussehen? Wie wird sich die Erinnerung an die Shoah, den Holocaust und die NS-Zeit in der Zukunft verändern? Welche Möglichkeiten kann es für zukünftige Generationen geben, auch von Zeitzeugen:innen zu hören? Der Vortrag stellt die Arbeit der USC Shoah Foundation vor, die sich seit über 25 Jahren mit diesen Fragen beschäftigt. Im Mittelpunkt der Arbeit, steht das Visual History Archive, welches mit fast 55.000 Videoaufnahmen von Überlebenden und Zeitzeug*innen des Holocaust sowie von weiteren Genoziden eine der weltweit größten digitalen Sammlungen dieser Art ist.“

    Dozentin: Karen Jungblut, University of Southern California, Director of Programs and Acquisition, USC Shoah Foundation

    3. Vortrag: generationE – Eine Initiative zur Holocaust-Bildung mit Ursprung in Cottbus
    Als Steven Schindler, der Sohn von Holocaust-Überlebenden aus San Diego, 2011 zum ersten Mal die Heimatstadt seines Vaters besuchte, hatte er keine Vorstellung davon, welche Folgen die Begegnung mit der Journalistin Nicole Nocon in Cottbus haben sollte. Aus den beiden Fremden wurden Freunde, die ein gemeinsames Anliegen teilen: Den Holocaust nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Gemeinsam holten sie das »Butterfly Project«, ein internationales Bildungsprojekt zum Holocaust, nach Cottbus. Das Pilotprojekt machte Schule in ganz Deutschland. Daraufhin gründeten Steven Schindler und Nicole Nocon die Intitiave »generationE« (mit großem »E« für Empathie). Ihr Ziel: frühzeitige und fundierte Holocaust-Bildung an Schulen zu fördern.

    Dozierende: Nicole Nocon, generationE, Mitbegründerin und Geschäftsführerin (Deutschland) und Steven Schindler, generationE, Mitbegründer und Geschäftsführer (USA)

    Zur Vorlesungsreihe »Open BTU«

    Vom 5. Mai bis zum 9. Juni 2021 bietet die öffentliche Vorlesungsreihe »Open BTU« interessante Einblicke in spannende Wissenschaftsgebiete. Dabei geht es diesmal um die Themen „Antisemitismus damals und heute“, „Corona und die europäische Geldpolitik“ und „Unsere Stadt in 30 Jahren“. Mit diesem für alle Interessierten offenen Bildungsformat unterstützt das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität lebenslanges Lernen und fördert den Wissens- und Ideentransfer in der Region, indem es gesellschaftlich relevante Fragestellungen aufgreift. Dabei kooperiert die BTU auch mit anderen Hochschulen und Institutionen. Nach jedem Vortrag besteht die Gelegenheit für Fragen und den Austausch mit den Referierenden. Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem breit gefächerten Veranstaltungsangebot teilzunehmen.

    Kontakt
    Thomas Hasenauer
    Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
    T +49 (0) 355 69-3680
    thomas.hasenauer(at)b-tu.de


    Weitere Informationen:

    https://www.b-tu.de/news/artikel/18449-antisemitismus-im-fokus-von-open-btu?pk_c... - Pressemitteilung mit weiteren Informationen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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