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02.07.2021 14:57

Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI): Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance erneut erfolgreich

Derk Schönfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
U Bremen Research Alliance e.V.

    Mitglieder der U Bremen Research Alliance sind an 3 von 10 geförderten Vorhaben in der zweiten Antragsrunde zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beteiligt. Der neuerliche Erfolg von Initiativen unter Beteiligung von Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance zeigt, dass sich Bremen zu einem wichtigen Standort für das Forschungsdatenmanagement in Deutschland entwickelt.

    Mitglieder der U Bremen Research Alliance sind an 3 von 10 geförderten Vorhaben in der zweiten Antragsrunde zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beteiligt. Die Förderung hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern am 02. Juli beschlossen. Die GWK folgt damit dem Votum eines internationalen, wissenschaftsgeleiteten Begutachtungsprozesses, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) koordiniert wurde. „Diese Entscheidung freut mich sehr! Bereits in der ersten Förderrunde 2020 haben unsere Mitgliedseinrichtungen sehr gut abgeschnitten. Der neuerliche Erfolg von drei Initiativen unter Bremer Beteiligung zeigt, dass sich Bremen zu einem wichtigen Standort für das Forschungsdatenmanagement in Deutschland entwickelt“, sagt Iris Pigeot, stellvertretende Vorsitzende der U Bremen Research Alliance und Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS.

    Der Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur ist seit 2018 erklärtes Ziel von Bund und Ländern. Die NFDI soll hierbei Standards im Forschungsdatenmanagement setzen und dazu beitragen, dass Daten in der Wissenschaft interoperabel und nachhaltig nutzbar werden. In drei Förderrunden sollen dazu insgesamt 30 NFDI-Konsortien für die kommenden 10 Jahre mit rund 85 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden. Bereits in der ersten Runde waren Mitglieder der U Bremen Research Alliance an vier der neun im Juni 2020 ausgewählten Vorhaben zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur aktiv beteiligt. Namentlich sind dies die Konsortien NFDI4BioDiversity (Sprecher: Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner, Universität Bremen; Teilnehmer: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)), NFDI4Health (Co-Sprecherin: Prof. Dr. Iris Pigeot, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS; Mitantragsteller: Universität Bremen, Fraunhofer Institut für digitale Medizin MEVIS), KonsortSWD (Co-Sprecherin: Prof. Dr. Betina Hollstein, Universität Bremen) und NFDI4Ing (Teilnehmer: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)). Bremen ist damit im bundesweiten Vergleich einer der erfolgreichsten NFDI-Standorte.

    Die Konsortien der nun bekanntgegebenen zweiten Förderrunde mit Beteiligung aus der U Bremen Research Alliance sind:

    NFDI4Earth – Co-Sprecher: Prof. Dr. Stephan Frickenhaus, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI); Teilnehmer: Universität Bremen. NFDI4Earth stellt die Beschreibung und Bewertung von Erdsystemprozessen, ihren Abhängigkeiten und ihren Veränderungen ins Zentrum.

    NFDI4Microbiota – Teilnehmer: Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPIMM). NFDI4Microbiota will zum besseren Verständnis von mikrobiellen Lebensformen und deren Interaktionen auf molekularer Ebene beitragen.

    NFDI4DataScience – Teilnehmer: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). NFDI4DataScience möchte eine Forschungsdateninfrastruktur für Forschende mit einem starken Fokus auf Data Science, Informatik und Künstliche Intelligenz sowie aus den Informationswissenschaften aufbauen.

    --- Forschungsdateninfrastruktur in der U Bremen Research Alliance ---
    Um die Bereiche Forschungsdatenmanagement, Data Science und Digitalisierung weiter zu fördern und Vorhaben in diesem Bereich aktiv zu unterfüttern, hat die U Bremen Research Alliance zudem gemeinsam mit den "Bremer" NFDI-Konsortien und mit Unterstützung des Landes Bremen die Graduiertenausbildung Data Train ins Leben gerufen. „Data Train – Training in Research Data Management and Data Science“ ist ein disziplinübergreifendes Weiterbildungsangebot für Promovierende der Mitgliedseinrichtungen, das Kompetenzen im Umgang mit heterogenen Forschungsdaten und zu deren nachhaltiger Nutzung vermittelt.

    Darüber hinaus ist in der U Bremen Research Alliance kürzlich ein Whitepaper entstanden, das den aktuellen Status sowie Handlungsfelder für die disziplinübergreifende Etablierung eines kooperativen Forschungsdatenmanagements in der U Bremen Research Alliance skizziert. https://doi.org/10.5281/zenodo.4775371

    --- Über die U Bremen Research Alliance ---
    In der U Bremen Research Alliance kooperieren die Universität Bremen und zwölf Institute der bundländer-finanzierten außeruniversitären Forschung. Sie umfasst Forschungsinstitute der vier großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, also Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Helmholtz-Gemeinschaft, sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Die Zusammenarbeit in der U Bremen Research Alliance erstreckt sich über die vier Wissenschaftsschwerpunkte „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“, „Materialwissenschaften und ihre Technologien“, „Gesundheitswissenschaften“ und „Minds, Media, Machines“ und somit buchstäblich „Von der Tiefsee bis ins Weltall“. Die Bereiche Forschungsdatenmanagement, Data Science und Digitalisierung bilden einen Schwerpunkt der Arbeit der Mitglieder der U Bremen Research Alliance.


    Weitere Informationen:

    https://www.uni-bremen.de/research-alliance/forschungsdaten/nfdi-nationale-forsc...
    http://www.uni-bremen.de/research-alliance/forschungsdaten/data-train


    Bilder

    U Bremen Research Alliance - Von der Tiefsee bis ins Weltall
    U Bremen Research Alliance - Von der Tiefsee bis ins Weltall
    U Bremen Research Alliance
    U Bremen Research Alliance


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Geowissenschaften, Informationstechnik, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Kooperationen, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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