Kommunale Handlungsoptionen zur Verbesserung der Bildungschancen von Geflüchteten

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20.03.2017 - 21.03.2017 | Berlin

Kommunale Handlungsoptionen zur Verbesserung der Bildungschancen von Geflüchteten

Seminar für Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Integration, Soziales, Jugend, Bildung, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung, Volkshochschulen, Musikschulen und Bibliotheken sowie Ratsmitglieder

Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dies gilt vor allem, aber nicht ausschließlich, für die seit 2015 in den deutschen Kommunen aufgenommenen Geflüchteten, von denen zudem viele sehr jung sind und daher in das Bildungssystem integriert werden müssen. Doch zahlreiche Bildungsbereiche scheinen auf die wachsende Zahl von geflüchteten Kindern und deren besonderen Voraussetzungen nicht hinreichend vorbereitet und teil-weise nicht zuletzt auch deshalb überfordert zu sein.
Die Kommunen sind daher nicht nur im Bereich der schulischen Bildung gefordert, sondern müssen in allen Bildungsbereichen Prozesse für die Verbesserung der Bildungschancen von geflüchteten Kindern und Erwachsenen initiieren und moderieren und die Aktivitäten der relevanten Akteure vor Ort koordinieren, um die Bildungsangebote für Geflüchtete zu optimieren und die Bildungs- und
Teilhabechancen zu verbessern. Dies betrifft sowohl die Betreuung von geflüchteten Kindern in Kitas und Schulen, als auch den Zugang zu Studium und Berufsausbildung sowie den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen können dabei auf die teils umfangreichen Erfahrungen aus der bisherigen bildungs- und integrationspolitischen Arbeit zurückgreifen, doch erfordert der regional unterschiedlich starke Zuzug von Geflüchteten und deren besondere Situation auch eine Anpassung der bisherigen Instrumente und Maßnahmen.
Im Seminar sollen deshalb anhand kommunaler Beispiele u. a. aufgezeigt und erörtert werden,
■ welche Maßnahmen sich zum Erwerb und zur Verbesserung der Sprachkompetenz von Geflüchteten bewährt haben,
■ wie Potenziale und Kompetenzen von Geflüchteten frühzeitig erkannt werden können,
■ wie die Übergänge in Berufsausbildung und Studium erleichtert werden können.

Hinweise zur Teilnahme:
Gebühr: Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:
■ 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
■ 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGOs.
Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 495,– Euro.
Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Termin:

20.03.2017 ab 10:30 - 21.03.2017 14:30

Anmeldeschluss:

06.03.2017

Veranstaltungsort:

Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 14-15
10969 Berlin
Berlin
Deutschland

Zielgruppe:

jedermann

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Recht, Wirtschaft

Arten:

Seminar / Workshop / Diskussion

Eintrag:

12.01.2017

Absender:

Sylvia Koenig

Abteilung:

Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

nein

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event56419

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