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01.06.2005 10:22

Mecklenburg-Vorpommern ohne Mathematiker

Prof. Dr. Gernot Stroth Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mathematisch-Naturwissenschaftlicher Fakultätentag Deutschlands

    Kollegen aus Rostock und Greifswald berichten von den Plaenen, in
    Mecklenburg-Vorpommern die grundstaendige Mathematikausbildung und damit die Grundlagenforschung in Mathematik einzustellen. Es sollen lediglich die Servieceleistungen fuer andere Faecher erhalten bleiben, bzw. sehr speziallisierte Studiengaenge wie Wirtschaftsmathematik bzw. Biomathematik aufrecht erhalten werden.

    Mathematik ist eine der aeltesten Wissenschaften ueberhaupt und eine der wichtigsten Schluesseltechnologien. Das Fehlen einer mathematischen Grundlagenforschung an einer Universitaet wird sehr schnell Auswirkungen auf alle naturwissenschaftlich-technische Faecher und die Informatik haben. Die Qualitaet der Studienabschluesse wird sinken und mit denen an anderen Standorten nicht mehr mithalten koennen.

    Einmal verlorener Boden in der Forschung ist nur schwer wieder aufzuholen. Dieser Standortnachteil wird Mecklenburg-Vorpommern auf lange Sicht Arbeitsplaetze kosten. So sollten die Finanzprobleme eines Bundeslandes nicht geloest werden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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