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21.12.2005 12:57

"Dampf aus" in China, aber Volldampf für Tourismus in Sicht

Roland Hahn Pressestelle
Fachhochschule Erfurt

    China ist das Land der Erde, in dem die meisten Dampflokomotiven im Einsatz sind. So auch auf der "Jitong"-Eisenbahnlinie zwischen Jining und Tongliao in der Inneren Mongolei, wo bisher 2900 PS starke Dampfloks schwere Güterzüge schleppten. Besonders spektakulär war die Überquerung des 1200m hohen "Jing Peng"-Passes, der in zahlreichen Kehrschleifen, Tunnels und Viadukten von den schwer arbeitenden Maschinen überwunden werden musste.
    Diese Ära hat nun ein Ende. Prof. Dr.-Ing. Elmar Pfannerstill vom Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen der FH Erfurt war am 9. Dezember dabei, als in Anwesenheit hochrangiger Vertreter des chinesischen Verkehrswesens im Dampflokdepot Daban der Abschied vom regulären Dampfbetrieb in einer stilvollen Zeremonie begangen wurde. Allerdings hat man in China das touristische Potenzial für Dampflok- bespannte Züge in spektakulärer Landschaft erkannt: So wurde bei gleicher Gelegenheit vom General Manager der Jitong-Eisenbahn das Startsignal für den ersten Tourismus-Sonderzug über den Jing Peng-Pass gegeben.
    Prof. Pfannerstill durfte die Fahrt durch die schneebedeckte, in Europa weitgehend unbekannte Gebirgslandschaft miterleben. Zwei schwere, für den Anlass besonders geschmückte Lokomotiven der Typs QJ (Qian Jin = Fortschritt) zogen den Sonderzug über den Gebirgspass und lieferten dabei eine eindrucksvolle Geräuschkulisse. Der Zug war angenehm beheizt: Trotz Sonnenschein herrschten draußen nämlich Temperaturen von -20°C. Im Sommer ist das Klima allerdings angenehmer, so dass dadurch das hoffentlich erfolgreiche Tourismus-Projekt nicht beeinträchtigt werden dürfte.

    Kontakt Prof. Dr.-Ing. Pfannerstill: pfannerstill@fh-erfurt.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Verkehr / Transport
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


    Der letzte Dampflok-bespannte Güterzug auf dem Weg zum Jing Peng-Pass in der Inneren Mongolei gezogen von zwei 2900PS-starken Lokomotiven des Typs QJ


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    Prof. E. Pfannerstill vom Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen der FH Erfurt vor der festlich geschmückten Dampflokomotive Typ QJ des Tourismus-Eröffnungszuges auf der Jitong-Eisenbahn in der Inneren Mongolei


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