Die Freie Universität Berlin und die wegen politischer Repressionen ins Exil nach Litauen verlegte weißrussische Europäische Humanistische Universität (EHU) vertiefen ihre Kooperation. Beide Institutionen unterzeichneten in Berlin-Dahlem einen Vertrag über den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden. Die Freie Universität wird die EHU zudem beim Auf- und Ausbau von Fachbibliotheken unterstützen.
Die weißrussische Europäische Humanistische Universität war im Sommer 2004 nach einer Verfügung des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko geschlossen worden. Der Rektor der einzigen nichtstaatlichen und auf eine Öffnung zum Westen orientierten Hochschule, Prof. Mikhailov, wechselte daraufhin mit einem Teil der Universitätsmitarbeiter und Studierenden ins Exil nach Vilnius im Nachbarstaat Litauen. Dort wurde die Hochschule Anfang 2006 wiedereröffnet. Die Freie Universität hatte bereits im Sommer 2004 knapp 20 EHU-Studierenden der Fächer Informatik, Rechtswissenschaft und Psychologie eine Fortsetzung ihres Studiums in Berlin ermöglicht.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).