Eine internationale Tagung über Fortschritte bei der Erforschung des Bornavirus - ein Virus, das Verhaltensstörungen bei Mensch und Tier auslöst - findet am Samstag, 26. Januar 2008, in Berlin statt. Zu der Entdeckung hatte maßgeblich die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Hanns Ludwig, Virologe an der Freien Universität, beigetragen. Bei dem von ihm und anderen organisierten Kongress beraten Wissenschaftler aus zahlreichen Ländern über die Bedeutung des Virus für die gesundheitliche Vorbeugung sowie über Erfolge und Zukunftsaussichten in der Forschung. Medienvertreter sind eingeladen, an der Tagung teilzunehmen.
Das Bornavirus wurde nach einer deutschen Kleinstadt benannt und als Borna Disease Virus (BDV) klassifiziert. Seine Infektionseigenschaften lassen Säugetiere verhaltenskrank werden. Beim Menschen äußert sich die Aktivierung des Virus in manisch depressiven Schüben sowie einer Beteiligung an Zwangskrankheiten und Angstzuständen. Vom Virus befallende Kinder sind in ihrer Gesundheit stark gefährdet, können aber erfolgreich behandelt werden.
Ort und Zeit:
IFLB - Institut für Laboratoriumsmedizin Berlin, Windscheidstr.18, 10627 Berlin, 9.00 bis 18.30 Uhr
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. Hanns Ludwig, Freie Universität Berlin, Telefon: o171 / 754 2997,
E-Mail: Hanns.Ludwig@web.de oder hluvirol@zedat.fu-berlin.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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