Das sächsische Kabinett hat der Universität Leipzig in Vorbereitung ihres 600-jährigen Bestehens Sondermittel in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt bewilligt. Das verkündete Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt am Dienstagabend bei der Vorstellung des Programms zum Universitätsjubiläum in der Moritzbastei Leipzig. Das Geld soll unter anderem für Gestaltung der Jubiläumsausstellung "Erleuchtung der Welt. Sachsen und der Beginn der modernen Wissenschaften" und verwaltungstechnische Aufgaben verwendet werden. Die Alma mater Lipsiensis ist die zweitälteste Universität Deutschlands und begeht am 2. Dezember 2009 den 600. Jahrestag ihrer Gründung anno 1409.
Die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange betonte die Bedeutung der 600-Jahr-Feier der Universität im kommenden Jahr: "Das Jubiläum ist der ideale Anlass dafür, einem nationalen und internationalem Publikum die Rolle Sachsens als Bildungsstandort von europäischer Bedeutung und die Rolle der Universität Leipzig als ältester Hochschule Sachsens und zweitältester Hochschule Deutschlands bewusst zu machen und stellt damit ein herausragendes Ereignis für den Freistaat dar."
Die Ausstellung im Alten Rathaus (9. Juli bis 6. Dezember 2009), einschließlich der begleitenden Vortragsveranstaltungen, wird konzipiert von der Universität Leipzig, der Stadt Leipzig und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Sie ist eine tragende Säule des Jubiläums, das am 9. Mai 2009 mit einem Festkonzert eröffnet wird und seinen Höhepunkt am Gründungstag der Universität am 2. Dezember mit dem Festakt im Neuen Paulinum erlebt. "Der Universitätsneubau steht auch für unsere feste Absicht, die Universität in ihrem 600. Jahr und darüber hinaus national und international stärker ins Rampenlicht zu rücken. Anzuknüpfen an die großen Traditionen der Universität im Ensemble der deutschen und europäischen Universitäten, um wieder einen vorderen Platz einzunehmen - so lautet die Zielsetzung für uns. Und dieses Anliegen betreiben wir mit Intensität, Hingabe und dem Mut zur Exzellenz", sagte Rektor Prof. Dr. Franz Häuser.
Die Jubiläumsschau will Bildung und Wissenschaft - insbesondere die sächsische Bildungsgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert - als ein Ganzes vorstellen und ihre weite geographische Verbreitung, in ihren vielfältigen institutionellen Formen und in ihren unterschiedlichen sozialen Trägerschichten zeigen. Dabei spielt Leipzig mit seiner Bürgergesellschaft und der Universität als geistigem Mittelpunkt eine zentrale Rolle.
Das Veranstaltungsprogramm der Universität Leipzig umfasst mehr als 250 wissenschaftliche Kongresse und internationale Tagungen sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und richtet sich ebenso an die breite geschichts- und kunstinteressierte Öffentlichkeit wie an ein spezielles Fachpublikum aus dem In- und Ausland.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Franz Häuser
Telefon: 0341 97-30000
E-Mail: rektor@uni-leipzig.de
http://www.uni-leipzig.de/rektorat/rektor.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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