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11.03.2008 11:41

BMBF - Wettbewerb Spitzencluster: "Solarvalley Mitteldeutschland" eine Runde weiter

Thomas Götz Marketing
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

    Halle, 11 März 2008 Im Spitzenclusterwettbewerb der
    Bundesregierung ist der Forschungsantrag "Solarvalley
    Mitteldeutschland" eine Runde weiter. Der Antrag ist einer
    von 12 Anträgen, die aus insgesamt 38 von einer
    unabhängigen Jury für die 2. Runde des Wettbewerbs
    ausgewählt wurde. Von den jetzt verbliebenen Anträgen
    werden bis zu fünf für eine Förderung ausgewählt. Die
    Entscheidung hierfür fällt voraussichtlich im September.
    Insgesamt stehen für die fünf Finalisten ca. 200 Mio. Euro
    an Fördermitteln zur Verfügung. Das BMBF begründet seine
    Auswahl mit dem überdurchschnittlich hohen
    Entwicklungspotenzial in einem richtungsweisenden
    Zukunftsmarkt der Photovoltaik und der bereits vorhanden
    Clusterung in Mitteldeutschland.

    In dem Vorhaben kooperieren 25 Solarfirmen und 12
    Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und
    Thüringen. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, innerhalb
    der nächsten fünf bis sieben Jahre beim deutschen
    Endverbraucher Solarstrom zu gleichen Preisen wie
    konventionellen Strom anzubieten. Dabei bündelte die
    Branche ihre Kräfte und führte das ehrgeizige Projekt
    erfolgreich in die zweite Wettbewerbsrunde. "Wir sind sehr
    erfreut über den Entscheid. Er unterstreicht, dass wir auf
    dem richtigen Weg sind. Wir hoffen, dass wir uns damit
    auch in der nächsten Auswahlrunde durchsetzten können. Es
    wäre das richtige Signal, um den internationalen Vorsprung
    der deutschen Photovoltaikindustrie weiter auszubauen "
    sagt Dr. Hubert Aulich, Cluster-Sprecher und Vorstand der
    PV Crystalox Solar AG in Erfurt und Bitterfeld.

    Im Cluster Solarvalley Mitteldeutschland konzentrieren sich
    die regionalen Aktivitäten innerhalb der Solarbranche: Hier
    sind alle Photovoltaikfirmen entlang der gesamten
    Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zum
    integrierten PV-System mit eigenen Forschungsvorhaben
    eingebunden. Allein im Jahr 2006 wurden 16 Prozent aller
    weltweit produzierten Solarzellen in der Region Mitteldeutschland
    gefertigt. Dies macht 80 Prozent der deutschen Produktion aus.
    In der Branche, die jährlich mit bis zu 50% wächst, sind bereits
    jetzt mehrere tausend Menschen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt,
    Sachsen und Thüringen beschäftigt.

    Das endgültige Ergebnis des Wettbewerbs um die
    Clusterförderung der Bundesregierung wird im September
    2008 erwartet. Das Bundesforschungsministerium will mit
    dem Spitzenclusterwettbewerb Kooperationen aus
    Wissenschaft und Wirtschaft fördern und so Netzwerken
    Wettbewerbsvorteile verschaffen. Hierzu wurden
    gemeinsame Strategien formuliert, die an den Stärken der
    regionalen Branchen ansetzen und ungenutzte
    Entwicklungspotenziale ausschöpfen. Vorgesehen sind drei
    Wettbewerbsrunden in einem zeitlichen Abstand von etwa
    ein bis anderthalb Jahren.


    Weitere Informationen:

    http://www.bmbf.de
    http://www.solarvalley.org
    http://www.spitzencluster.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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