Anmeldung zur offenen Sprechstunde für Privatpersonen ab Mai 2008
Im Rahmen einer offenen Sprechstunde können sich vom 2. Mai an Privatpersonen anmelden, die bei sich oder Angehörigen Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisstörungen festgestellt haben. Die 30- bis 90-minütigen Untersuchungen finden dienstags und donnerstags statt und kosten zwischen 50 und 150 Euro. Die Ergebnisse werden mit den Ratsuchenden im Anschluss ausführlich diskutiert, sowie in einem schriftlichen Gutachten festgehalten. Liegen auffällige sensorische oder kognitive Einbußen vor, wird Auskunft über spezielle Einrichtungen gegeben, die weitere diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten anbieten.
Störungen der Wahrnehmung können sich im schlechten Erkennen von Objekten oder Gesichtern, ausdauernden Orientierungsproblemen oder im zeitweiligen verschwommenen Sehen äußern. Aufmerksamkeitsdefizite können Konzentrationsschwierigkeiten, leichte Ablenkbarkeit sowie das Gefühl der Überforderung sein. Gedächtnisstörungen können vorliegen, wenn beispielsweise Termine und Verabredungen, Inhalte von Gesprächen und Namen von Personen vergessen oder nur mühsam erinnert werden.
Fehlfunktionen dieser Art können ambulant in der offenen Sprechstunde mit etablierten psychometrischen Testverfahren diagnostiziert werden. Zusätzlich kommen neue Verfahren zum Einsatz, die in experimentalpsychologischen Studien entwickelt wurden.
Angeboten wird die neuropsychologische Sprechstunde von der Diplom-Psychologin Maria Hoffmann und von Professor Michael Niedeggen vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Das Sprechstundenzimmer befindet sich im Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45, Gang JK 26, Raum 115.
Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Dipl.-Psych. Maria Hoffmann, Tel.: (030) 838-548 06, E-Mail: mhoffma@zedat.fu-berlin.de
Prof. Dr. Michael Niedeggen, Tel.: (030) 838 -556 07, E-Mail: niedegg@zedat.fu-berlin.de
http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/allg_neuro/Sprechs...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
Deutsch

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