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23.05.2008 13:20

Land NRW fördert eLearning und eTeaching der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Susanne Dopheide Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen fördert ab sofort das eLearning-Projekt "HeinEcomp" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit rund einer Million Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Das Projekt soll multi-mediales Lehren und Lernen in maßgeblichem Umfang in Curricula und in Prüfungsinhalten veran-kern und die nötigen technischen, organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen dazu schaffen.

    Die Universität, vertreten durch den Rektor, hatte das Projekt HeinEcomp im Jahr 2005 im Rah-men des Programms "Neue Medien in der Bildung" beim Bundesministerium für Bildung und For-schung (BMBF) beantragt. Die Finanzierung erfolgt nun aus Landesmitteln. Die von einem eLearning-Team der Universität konzipierte eLearning-Entwicklungsstrategie hat sich damit unter über 100 Einreichungen durchgesetzt und zählt zu den ca. 20 Vorhaben, deren Realisierung unterstützt wird.
    Rektor Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch erklärt: "Die Universität sieht das Projekt und seine hochschul-weite Integration als strategische Aufgabe zur Verbesserung der universitären Lehre. Das heißt, dass wir das Potenzial multimedialer und internetbasierter Lehr- und Lernformen in deutlich höherem Maße als bisher ausnutzen möchten."
    Zu den Vorhaben im Rahmen des Projektes gehört ein eLearning-Portal für Lehrende und Studie-rende, in das auch Verzeichnisdienste und Lehrplanung integriert werden. Die Hochschule schafft außerdem Anreize für Lehrende, elektronische Lehrformen einzusetzen, indem sie u. a. den Hei-ne-Preis für eTeaching auslobt und ein Programm zur technischen und methodisch-didaktischen Unterstützung durch Personal- und Sachmittel ins Leben ruft. Sie richtet ein eLearning-Backoffice ein, das Didaktik, Gestaltung und Visualisierung unterstützt, technische Fragen sowie Rechtsfra-gen klärt und Unterstützung beim Management von Anwendungsprojekten bietet.
    Prof. Dr. Stephan Olbrich, Direktor des Zentrums für Informations- und Medientechnologie (ZIM), koordiniert das Gesamtprojekt. Das Potenzial an der HHU sei hoch, so Olbrich, Aufgabe von
    HeinEcomp müsse daher auch sein, vorhandene Ansätze auszubauen und konsequent zu inte-grieren. Die flächendeckend aufzubauenden Services und Produkte seien zur Ergänzung der Präsenzlehre vorgesehen.

    Antragsteller und Aufgabenbereiche im HeinEcomp-Projekt:

    Gesamtprojektleitung und Change Management: Prof. Dr. Stephan Olbrich, Direktor des Zentrums für Informations- und Medientechnologie (ZIM) / Lehrstuhl für IT-Management
    Kompetenzvermittlung und Support: Prof. Dr. Heiner Barz, Erziehungswissenschaftliches Institut, Abt. für Bildungsforschung und Bildungsmanagement
    Etablierung universitätsinterner Anreizsysteme: Prof. Dr. Ulrich Decking, Medizinische Fa-kultät, Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie, Stellvertretender Studiendekan
    Portal, Technik und Support: Dr. Manfred Heydthausen, Leiter des Multimediazentrums
    Qualitätsmanagement der universitätsweiten eLearning-Produkte und der Projektinhalte: Dr. Christoph auf der Horst, Rektorat und Zentrum für Studium Universale

    Kontakt: Prof. Dr. Stephan Olbrich, Direktor des Zentrums für Informations- und Medien-technologie (ZIM) / Lehrstuhl für IT-Management, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Tel.: 0211 / 81-13900, olbrich@uni-duesseldorf.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-duesseldorf.de oder
    http://www.zim.uni-duesseldorf.de/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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