Längst schon hat die Idee der Kinderunis den deutschsprachigen Raum erobert - jetzt wird die Kinderuni europäisch! Dieser Tage erfolgte per Vertragsunterzeichnung mit der Europäischen Kommission der Start für die Gründung eines europäischen Kinderuni-Netzwerks: EUCU.NET. Im Gründungsteam mit dabei sind die OrganisatorInnen der Kinderunis in Basel, Bratislava, Straßburg, Tübingen und Wien - koordiniert vom Kinderbüro der Universität Wien.
Seit mehreren Jahren widmen sich Kinderunis der Aufgabe, bei jungen Menschen Begeisterung für wissenschaftliche Fragestellungen zu wecken und darüber hinaus Barrieren und Berührungsängste mit der Wissenschaft quer durch alle Bevölkerungsgruppen abzubauen. "Eine zukunftsweisende und exzellente Idee", findet auch die Europäische Kommission. Sie hat die fünf etablierten Kinderunis in Basel, Bratislava, Straßburg, Tübingen und Wien eingeladen, ein europäisches Netzwerk aufzubauen und die Idee der Kinderuni in Europa weiter zu verbreiten.
Mittlerweile sind Kinderunis - weit über einzelne Pilotprojekte hinaus - zu einem festen Bestandteil der außerschulischen Wissenschaftsvermittlung geworden. An mehr als hundert Universitäten Europas finden regelmäßig Vermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche statt, wo sie vielfach zum ersten Mal akademische Forschung und Lehre erleben. Je aktiver und vielfältiger Kinderunis werden, desto größer wird auch das Bedürfnis nach Erfahrungsaustausch und stärkerer Vernetzung zwischen den veranstaltenden Organisationen - insbesondere über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.
Im Rahmen von EUCU.NET (European Children's Universities Network - www.eucu.net) wird eine Bestandsaufnahme laufender Kinderuni-Aktivitäten in Europa vorgelegt. Ein interaktives Webportal und internationale Symposien kurbeln den Know-How-Transfer an und tragen zu einer Verbreiterung bestehender Expertise bei. "Mentoring Partnerships" ermöglichen zielgerichtete Kooperation zwischen etablierten Veranstaltern von Kinderunis und solchen, die den Einstieg in Kinderuni-Aktivitäten planen. Darüber hinaus werden Standards für Organisation und Durchführung von Kinderunis erarbeitet und Grundlagen für eine nachhaltige Wirkungsanalyse gelegt.
EUCUNET wird im Rahmen des 7. EU-Rahmenprogramms für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration gefördert und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Projektpartner sind Universitäten und Organisationen, die bei der Initiierung von Kinderuniversitäten in ihren Ländern jeweils federführend waren und seither für viele andere als Modellprojekte wirken: Kinderbüro der Universität Wien (AT), Eberhard-Karls-Universität-Tübingen (DE), Universität Basel (CH), Université Louis Pasteur Strasbourg (FR), Max Reinhardt Foundation Bratislava (SK) sowie das Softwareunternehmen "unsere neue couch" (DE).
Rückfragehinweis:
Karoline Iber
Kinderbüro Universität Wien
T +43-1-4277-107 01
M +43-664-817 48 40
karoline.iber@univie.ac.at
EUCU.NET-Logo
Quelle: Kinderbüro der Universität Wien
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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