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17.07.2008 14:33

Universität Wien wählt Fronter als zentrale Lernplattform

Alexandra Frey Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement
Universität Wien

    Seit dem 23. Juni ist es offiziell: Die älteste und größte Universität
    im deutschsprachigen Raum wird künftig Fronter als zentrale
    Lernplattform für ihre E-Learning-Aktivitäten nutzen und Blackboard
    Vista ablösen. Bereits ab dem Wintersemester 2008/2009 soll Fronter an
    der Universität Wien einsatzfähig sein.

    Die Universität Wien hatte Ende 2007 Software und Dienstleistungen für
    Ihre E-Learning Infrastruktur ausgeschrieben, da der Lizenzvertrag für
    die bisherige Lernplattform Blackboard Vista nach fünfjähriger
    Laufzeit im Februar 2009 ausläuft. In einem mehrstufigen
    Vergabeverfahren hat sich die renommierte Hochschule nun aus einer
    Reihe von Bewerbern für Fronter entschieden. Die norwegische
    Lernplattform konnte vor allem durch ihr Preis-Leistungs-
    Verhältnis und den umfassenden Support punkten, den Fronter seinen
    Kunden bietet. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Wiener ist die
    offene Struktur von Fronter, mit der sich der komplexe Aufbau des
    Bologna-Prozesses abbilden lässt. Mit Fronter kann hervorragend die
    Modularisierung der Studiengänge unterstützt und E-Learning bzw.
    Blended Learning in die Studienstruktur eingebettet werden. Ganz im
    Sinne des Bologna-Prozesses liegt auch bei Fronter der Fokus auf den
    Lernenden und deren Zusammenarbeit.

    "Wir freuen uns, dass sich eine der ältesten Universitäten Europas für
    unsere Lernplattform entschieden hat", so Fronter Gründer und CEO
    Roger Larsen. "Die Universität Wien wird mit ihrer fortschrittlichen E-
    Learning-Strategie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von
    Fronter geben." Die österreichische Universität hat die Lizenzen für
    Fronter erworben und wird das System auf eigenen Servern hosten.
    Außerdem hat sie einen Fünfjahresvertrag für den Support mit Fronter
    abgeschlossen. Fronter wird die Universität dabei unterstützen, die
    wichtigsten Teile der etwa 5.000 Lehrveranstaltungen von der
    bisherigen Plattform auf Fronter zu migrieren und die Schulungen für
    den Zentralen Informatikdienst und das Center for Teaching und
    Learning im Train-the-Trainer-Verfahren durchzuführen.

    "Das Angebot von Fronter erzielte in unserem Vergabeverfahren Software
    und Dienstleistungen für die eLearning-Infrastruktur der Universität
    Wien das beste Preis-Leistungs-Verhältnis", so Peter Rastl, Direktor
    des Zentralen Informatikdienstes der Universität Wien. "Wir sind
    zuversichtlich, damit den Nutzerbedürfnissen, die in den
    Leistungskatalog eingeflossen sind, optimal zu entsprechen. Wir werden
    mit Fronter den Benutzern ein stabiles, leistungs- und
    anpassungsfähiges System bieten, das den Bedürfnissen eines
    heterogenen universitären Publikums entspricht." Unmittelbar ab
    Oktober soll Fronter den Plattformwechsel von Blackboard Vista
    möglichst glatt bewältigen. Während des Wintersemesters 2008/09 findet
    die Migration Blackboard Vista auf Fronter statt. Ab März 2009 - also
    zum beginnenden Sommersemester - steht Fronter in vollem Umfang als E-
    Learning Plattform zur Verfügung.

    Über Fronter:

    Die vor zehn Jahren in Norwegen entwickelte offene Lernplattform
    Fronter wird heute von 4 Millionen Menschen in 3.000
    Bildungseinrichtungen von der frühkindlichen Bildung über die Schule
    bis zur Hochschule und beruflichen Weiterbildung angewendet. Fronter
    wird nicht nur von der Cambridge University in Großbritannien und
    flächendeckend von Schulen und Hochschulen in fast allen nordischen
    Hauptstädten eingesetzt, sondern ist auch die zentrale Lösung für alle
    Londoner Schulen und 1 Millionen Schüler. Die offene Lernplattform ist
    damit eine anerkannte Lernlösung, die mit ihren rund 90 modernen
    Werkzeugen bereit für die zukünftigen Anforderungen an eine global
    ausgerichtete Bildung ist. Die Entwicklung von Fronter stützt sich auf
    drei Grundprinzipien: Offen für andere Technologien, einfach in der
    Anwendung und abgestimmt auf die Pädagogik. Die kontinuierliche
    Weiterentwicklung von Fronter richtet sich immer nach den Bedürfnissen
    der Lehrenden und Lernenden und wird von diesen auf den User-
    Konferenzen maßgeblich mitbestimmt Als commercial open source basierte
    Plattform bietet Fronter beides: Die Entwicklungskraft einer starken
    Community - und die professionelle Qualitätssicherung und Support
    eines Unternehmens.

    Über die Universität Wien:

    Die Universität Wien wurde 1365 gegründet und ist damit die älteste
    Universität im deutschen Sprach- und Kulturraum und eine der größten
    in Zentraleuropa. Derzeit sind an der Universität Wien rund 72.000
    Studierende zugelassen. Das aktuelle Studienangebot umfasst mehr als
    130 Studien, davon 26 Bachelor- und 47 Masterstudien. Mit rund 6.200
    Wissenschaftlern ist die Universität Wien die größte Lehr- und
    Forschungseinrichtung in Österreich. Die Universität Wien hat
    traditionell starke internationale Bezüge in Forschung und Lehre und
    baut diese Beziehungen laufend aus. Sie ist Teil mehrerer
    internationaler Netzwerke und hat 331 europäische
    Partneruniversitäten. Studierende aus 130 Staaten nutzen die über
    10.000 Lehrveranstaltungen pro Studienjahr an der Universität Wien.


    Weitere Informationen:

    http://www.fronter.de Informationen über Fronter
    http://www.univie.ac.at Informationen über die Universität Wien


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


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