Gefährdeten Kindern helfen
Humanwissenschaftliche Fakultät veranstaltet Kongress
Fast wöchentlich berichten die Medien über neue spektakuläre Fälle von Vernachlässigung, Misshandlung, sexuellem Missbrauch oder auch Tötung von Kindern. Ein negativer Effekt des starken öffentlichen Interesses ist, dass die unspektakulären Risiken für die kindliche Entwicklung weniger beachtet werden. Zu diesen gehören beispielsweise die finanzielle Belastung vieler Familien mit Kleinkindern sowie die nachlässige Haltung vieler Eltern hinsichtlich kinderärztlicher Vorsorgeuntersuchungen. Eine weitere Gefahr stellen die teilweise unrealistischen Erwartungen und Vorstellungen bezüglich Schwangerschaft, Geburt, kindlicher Entwicklung und Erziehung dar.
Mit solchen Themen setzt sich der wissenschaftliche Kongress zum Thema "Frühe Risiken und Frühe Hilfen - Interdisziplinäre Grundlagen und Präventionsbeispiele" auseinander. Die von der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln organisierte Veranstaltung wird am 12. und 13. September 2008 im Kölner Gürzenich stattfinden. Das Programm soll einerseits dem wissenschaftlichen Austausch dienen, andererseits sollen Beispiele für erfolgreiche Maßnahmen im Bereich der Frühprävention vorgestellt werden. Die Veranstalter erwarten rund 400 Teilnehmer/innen aus Deutschland und dem benachbarten Ausland, die in ihren Arbeitsbereichen mit der Kongressthematik täglich konfrontiert sind.
Ort: Kölner Gürzenich,
Martinstraße 29-37, 50667 Köln
Wann: Freitag, den 12. September 2008, 09:30 Uhr bis Samstag, den 13. September 2008, 16:10 Uhr
Anmeldung: ruhkongress@hf.uni-koeln.de oder 0221/470-4685
Bei Rückfragen: PD Dr. Rüdiger Kißgen, Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, Tel: 0221/ 470-4684
E-Mail: ruediger.kissgen@uni-koeln.de
Internet: http://www.hf.uni-koeln.de/31516
Verantwortlich: Felicitas Assmuth
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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