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02.10.2008 12:39

Film macht Schule - Was lehrt uns das Kino?

Christine Boldt Kommunikations- und Informationsstelle
Freie Universität Berlin

    Vorlesungsreihe im Rahmen des Programms "Offener Hörsaal" beginnt am Mittwoch, 22. Oktober

    Im Rahmen des Programms "Offener Hörsaal" der Freien Universität Berlin startet am Mittwoch, den 22. Oktober, um 18.15 Uhr die Vorlesungsreihe "Film macht Schule - Was lehrt uns das Kino?" Konzipiert wurde die Reihe am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität. Der Besuch der Vortragsreihe ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Filme in deutscher Übersetzung werden jeweils am Tag des Vortrags um 16.00 Uhr in Hörsaal 1a des Komplexes der Geistes- und Sozialwissenschaften, Habelschwerdter Allee 45, in Berlin-Dahlem gezeigt.

    "Film macht Schule" heißt einerseits, dass die "siebente Kunst" zum Paradigma für andere Künste und für die Kunstbetrachtung selbst avanciert. Es bedeutet andererseits, dass sie einen neuen Stellenwert im Kanon des Schulunterrichts verlangt. Film als Nachbarmedium der Literatur stiftet augenöffnende Erfahrungen mit ästhetischen Strukturen und semantischen Verfahren, die Ideen für die Lektüre und Interpretation von Literatur bereithalten. Wie von Büchern kann mancher von Filmen berichten, die sein Leben verändert haben. Mit dem Buch "Der Filmkanon" (2005) hat die Bundeszentrale für politische Bildung Lehrerinnen und Lehrern einen Leitfaden für schulische Filmbildung an die Hand gegeben. Diese Initiative will die Freie Universität unterstützen. Lehrende, die heute in Schulen tätig sind, wie auch Studierende brauchen Deutungsperspektiven aus wissenschaftlicher Warte, um mit diesen Filmen arbeiten zu können. An 14 der 35 Werke des "Filmkanons" fragt die Veranstaltung daher: Was lehrt uns das Kino?

    Termine und Themen:

    22.10. 2008
    Prof. Dr. Peter-André Alt
    Freie Universität Berlin
    Murnau: NOSFERATU - EINE SINFONIE DES GRAUENS (1922)

    29.10.2008
    PD Dr. Matthias Hurst
    European College of Liberal Arts, Berlin
    Eisenstein: PANZERKREUZER POTEMKIN (1925)

    5.11.08
    Wolfgang Jacobsen
    Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek
    Lang: M - EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (1931)

    12.11.2008
    Prof. Dr. Stefan Keppler
    Freie Universität Berlin
    Lamprecht: EMIL UND DIE DETEKTIVE (1931)

    19.11.08
    Prof. Dr. Winfried Fluck
    Freie Universität Berlin
    Welles: CITIZEN KANE (1941)

    26.11.2008
    Dott. Tomas Sommadossi
    Universität Pavia
    Rossellini: DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL (1948)

    3.12.2008
    Prof. Dr. Thomas Koebner
    Freie Universität Berlin
    Kurosawa: RASHOMON (1950)

    10.12.2008
    Dr. Bernhard Groß
    Freie Universität Berlin
    Fellini: LA STRADA (1954)

    17.12.2008
    Dr. Michael Will
    Universität Würzburg
    Godard: AUßER ATEM (1960)

    7.1.2009
    Georg Seeßlen/Markus Metz
    Kaufbeuren
    Scorsese: TAXI DRIVER (1976)

    14.1.2009
    Prof. Dr. Elisabeth K. Paefgen
    Freie Universität Berlin
    Fassbinder: DIE EHE DER MARIA BRAUN (1979)

    21.1.2009
    Andreas Kilb
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berlin
    Egoyan: DAS SÜßE JENSEITS (1997)

    28.1.2009
    Prof. Dr. Hermann Kappelhoff
    Freie Universität Berlin
    Almodóvar: ALLES ÜBER MEINE MUTTER (1999)

    4.2.2009
    Prof. Dr. Gertrud Koch
    Freie Universität Berlin
    Chaplin: GOLDRAUSCH (1925)

    Zeit und Ort:
    o Mittwochs, 18.15 bis 20.00 Uhr; Beginn 22.10.2008
    o Hörsaal 1b, Komplex der Geistes- und Sozialwissenschaften, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin-Dahlem (U-Bhf. Dahlem-Dorf oder Thielplatz, U3)

    Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
    o Prof. Dr. Elisabeth K. Paefgen, Institut für deutsche und niederländische Philologie, Telefon: 030 / 838-55857, E-Mail: paefgen@germanistik.fu-berlin.de
    oProf. Dr. Stefan Keppler, Institut für deutsche und niederländische Philologie, Telefon: 030 / 838-59201, E-Mail: keppler@germanistik.fu-berlin.de

    Das Programm aller Vortragsreihen ist zum Semesterstart erhältlich:
    Brigitte Werner, Koordinierungsstelle Offener Hörsaal, Telefon: 030 / 838-73535, -73501, E-Mail: brigitte.werner@.fu-berlin.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musik / Theater, Pädagogik / Bildung, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


     

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