Im Rahmen einer neuen Veröffentlichungsreihe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden die Projekte der verschiedenen Förderschwerpunkte des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" vorgestellt.
Eröffnet wird die Reihe mit der Publikation "Forschung für die zivile Sicherheit - Detektion von Gefahrstoffen". Im Mittelpunkt der in dieser Broschüre vorgestellten Verbundprojekte steht die Entwicklung von Detektionssystemen für biologische oder für chemische und explosive Substanzen sowie die Einsatzmöglichkeiten der Terahertz-Technologie zum Aufspüren von Waffen und Gefahrstoffen. Die Bandbreite der Forschungsthemen reicht von der frühzeitigen Erkennung biologischer Erreger und anderer gesundheitsbedrohlicher Kontaminierungen, zum Beispiel in Trinkwasserversorgungssystemen, bis zur Detektion von Sprengstoffspuren beispielsweise im Rahmen von Gepäckkontrollen an Flughäfen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung praxistauglicher und tragbarer Systeme für das Aufspüren toxischer Substanzen oder Explosivstoffe und von verbesserten Vor-Ort-Analysemethoden zur Untersuchung verdächtiger Gegenstände bzw. zum Nachweis von Kampfstoffen gerichtet. Begleitend werden auch ethische, psychologische und organisationswissenschaftliche Fragestellungen zum Einsatz neuer Detektionstechnologien untersucht.
Die zweite Broschüre "Forschung für die zivile Sicherheit - Schutz von Verkehrsinfrastrukturen" stellt die Forschungsvorhaben aus einem der Szenarienorientierten Förderschwerpunkte vor. Im Fokus der geförderten Projekte steht die Entwicklung von Innovationen zum Schutz der verschiedenen Verkehrsträger von Straßen und Schienen über Luftwege bis zu Wasserstraßen. Berücksichtigt werden aber nicht nur sämtliche Transportwege, sondern auch die dazugehörigen Einrichtungen wie Flughäfen, Bahnhöfe und U-Bahnsysteme oder Brücken und Tunnel. Sie zählen zu den neuralgischen Knotenpunkten der Verkehrsinfrastrukturen, sind besonders verletzlich und entsprechend präventiv sowie im Krisen- bzw. Katastrophenfall zu schützen. Hinzu kommen weitere Einrichtungen von überregionaler Bedeutung wie die Flugüberwachung, zentrale Bahnleitstellen oder Leit- und Informationssysteme für den Straßenverkehr. Verkehrswege, Einrichtungen wie auch Systeme sind in hohem Maß vernetzt und werden daher im Zusammenhang betrachtet. Begleitend werden auch ethische, psychologische und organisationswissenschaftliche Fragestellungen zum Einsatz und dem Zusammenspiel von Systemen und Technologien untersucht.
In Kurzprofilen werden die Verbundvorhaben und die beteiligten Akteure, ihre Motivation und Ziele sowie das Anwendungspotenzial der in den Projekten entwickelten Innovationen dargestellt.
Die VDI Technologiezentrum GmbH koordiniert diese Veröffentlichungen im Auftrag des BMBF. Die ersten zwei Broschüren dieser Reihe sind jetzt erschienen.
Kontakt
Dr. Andreas Hoffknecht
Projektträger Sicherheitsforschung
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
Peter-Müller-Straße 1
40468 Düsseldorf
Fon: 0211-6214-456
Fax: 0211-6214-139
http://www.bmbf.de/de/12917.php - Download der Publikation "Forschung für die zivile Sicherheit - Detektion von Gefahrstoffen"
http://www.bmbf.de/de/13086.php - Download der Publikation "Forschung für die zivile Sicherheit - Schutz von Verkehrsinfrastrukturen"
http://www.bmbf.de/publikationen/index.php - Kostenlose Bestellung von Printexemplaren
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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