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07.11.2008 15:32

Was passiert mit den Epitaphien aus der Universitätskirche St. Pauli?

Dipl.-Journalist Tobias D. Höhn Pressestelle
Universität Leipzig

    Die Depotausstellung "RESTAURO 2" zur Restaurierung der Epitaphien aus der Universitätskirche St. Pauli hat bislang große Resonanz gefunden. Aus diesem Grund sollen die Architektur des Universitätsneubaus am Augustusplatz und die Integration der universitären Kunstwerke in den Campus der Öffentlichkeit in einer Sonderveranstaltung vorgestellt werden.

    Zeit: 12. November 2008, 19:00 Uhr
    Ort: Alte Handelsbörse, Naschmarkt, 04109 Leipzig

    Am 12. November 2008 um 19.00 Uhr lädt die Kustodie gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu einem Vortrag mit visueller Präsentation in die Alte Börse ein. Die Architektur des neuen Universitätscampus wird Prof. Dipl.-Ing. Burghard Pahl vom Institut für Grundlagen des Bauens und Planungsmanagement der Universität Leipzig darlegen.

    Über das Epitaphprojekt der Kustodie und das Kunstkonzept für den Campus informiert PD Dr. Hiller von Gaertringen, Kustos und Leiter der Kustodie. Der Architekt und Kirchenbaurat a. D. Dr. Ing. Gerhart Pasch (Ortskuratorium Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ) berichtet über den Umgang mit sakraler Kunst in der DDR. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung RESTAURO 2 im Depot der Kustodie, Hainstraße 11.

    Dort lagern die noch kurz vor der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli im Jahr 1968 geborgenen Kunstwerke, die derzeit für den Einbau in das neue Universitätshauptgebäude vorbereitet werden. Gezeigt werden wertvolle Gedächtnismale des 16. bis 18. Jahrhunderts aus Holz und Stein, errichtet für bedeutende Professoren und Rektoren, aber auch für ehemalige Studenten der Universität und ihre Angehörigen.

    Zeigte die Ausstellung "Restauro I" im Frühjahr 2005 in der Galerie im Hörsaalbau in der Mehrzahl unrestaurierte Vorzustände, stehen nun die immensen Fortschritte des Restaurierungsprojekts im Vordergrund: Ein Großteil der Objekte kann bereits im restaurierten Zustand präsentiert werden. Die Besucher erhalten jedoch auch Einsicht in noch laufende Restaurierungsarbeiten und können sich über Reinigung, Konservierung und Wiederherstellung der Kunstwerke informieren. Außerdem wird ein Einblick in Planungsstand und vorbereitende Arbeiten für die Anbringung in der neuen Aula gewährt.

    Die Ausstellung "Restauro 2" ist noch bis 21. November im Depot der Kustodie, Hainstraße 11, zu besichtigen. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr. Führungen auf Anfrage.
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    Weitere Informationen
    Kustodie der Universität Leipzig
    Dr. Simone Schulz
    Telefon: 0341 97-30170
    E-Mail: kustodie@uni-leipzig.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-leipzig.de/kustodie - Kustodie der Universität Leipzig


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kunst / Design, Religion
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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